Laura, Mia und Noah oder doch Mohamed waren bei Linzer Neugeborenen beliebteste Vornamen
LINZ. Laura, Mia und Noah waren bei Linzer Neugeborenen im Vorjahr die beliebtesten Vornamen. Zumindest wenn man auf die Originalschreibweise abzielt. Fasst man unterschiedliche Schreibweisen zusammen – so liegen etwa Hannah und Hana unter den Top 10 – wäre bei den Buben der Name Muhammad mit all seinen abweichenden Ausformulierungen wie schon vergangenes Jahr die Nummer eins.
Das sorgt für Kontroversen. Denn die Stadt Linz nimmt nur mehr Bezug auf den konkreten Namen. „Die Linzer Vornamensstatistik soll zeigen, wie bunt und vielfältig unsere Stadt ist – und nicht politisch aufgeladen werden. Mit der Konzentration auf die Originalschreibweise sorgen wir für Transparenz, Nachvollziehbarkeit und eine langfristig vergleichbare Statistik. Die Vornamensstatistik soll wieder das sein, was sie eigentlich ist: ein spannender Blick auf Trends und Vielfalt in der Namenswahl“, so Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ).
23 Mohameds, 17 Noahs
Auf Nachfrage von Tips ergibt sich ein anderes Bild. In all ihren unterschiedlichen Schreibweisen wurden im vergangenen Jahr 23 Mohameds geboren, doch deutlich mehr als die Noahs (17).
Die FP Linz warnt vor der Entwicklung. „Dass im Jahr 2025 erneut Muhammad der beliebteste Vorname für neugeborene Buben in Linz ist, ist mehr als nur eine Randnotiz – es ist ein bedenkliches Symbol für die zunehmende Überfremdung unserer Stadt“, so der Linzer FPÖ-Sicherheitsstadtrat Michael Raml.
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