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GROSSRAUM LINZ. Schon jetzt gibt es in Linz und Umgebung Unterstützung für suchtgefährdete bzw. suchtkranke Menschen. Mit dem neuen Beschäftigungsangebot von pro mente wird das Angebot nun weiter abgerundet.

Insgesamt können bis zu zwölf Beschäftigungsplätze pro Tag angeboten werden – einzige Voraussetzung ist, dass trotz Drogenkonsum noch mitgearbeitet werden kann. Foto: Wodicka

Die niederschwellige Beschäftigung bietet die Möglichkeit, den Alltag mit sinnstiftenden Tätigkeiten zu strukturieren. „Jeder, der um 8.30 Uhr die Türschwelle übertritt, ist willkommen“, erklärt Sylvia Libiseller, Geschäftsfeldleiterin Sucht bei pro mente OÖ. „Jemand, der zu sehr beeinträchtigt ist, kann nicht mitarbeiten. Wer aber z.B. am Dienstag nicht mitarbeiten kann, der kann das vielleicht am nächsten Tag.“

Soziale Kontakte schaffen

So bietet die neue Einrichtung auch Schutz vor Isolation und sozialer Ausgrenzung und schafft eine attraktive Alternative zum Aufenthalt im öffentlichen Raum. Zudem wird den Teilnehmern so ermöglicht, sich ein kleines Taschengeld zu verdienen und sie erfahren so wieder, dass ihre Arbeit einen Wert hat. „Die Menschen erfahren auch „Da bin ich gefragt!““, so Libiseller.

Unterstützung auf mehreren Ebenen

Auch der Verkauf des Produzierten vermittelt den Wert an der Arbeit. Denn in Kooperation mit schon bestehenden Verkaufsläden von pro mente werden die handwerklichen Produkte - wie zum Beispiel Badebomben - auch zum Verkauf angeboten. Zusätzlich bietet die neue Einrichtung Gespräche zur Entwicklungsorientierung und die Vermittlung zu anderen Betreuungsangeboten an.


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