Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

OÖ Kinderschutzpreis Liberto 2017 vergeben: "Warum wir Kinderrechte brauchen!"

Karin Seyringer, 14.06.2017 16:34

OÖ/LINZ. Der OÖ Kinderschutzpreis Liberto 2017 ist vergeben: Schüler und Institutionen, die sich mit ihren Vorzeigeprojekten nachhaltig für Kinderrechte stark machen, wurden prämiert. Rund 50 Projekte wurden eingereicht - soviele wie nie - sieben davon ausgezeichnet.

  1 / 7   Riesige Freude über die Auszeichnung: Die Schüler der Volksschule Kirchberg bei Mattighofen (Bezirk Braunau) mit KiJA OÖ-Leiterin Christine Winkler-Kirchberger (Mi.). Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr

Der Liberto wird alle zwei Jahre vom Sozialressort des Landes OÖ und der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ (KiJA) vergeben. Mit dem Liberto werden besonders gute Ideen und Projekte, die eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern und Gewalt an und unter Kindern verhindern, ausgezeichnet und vor den Vorhang geholt“, so Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer zum Hintergrund des Preises.

Preisverleihung im Rahmen des Kinderrechtefestes

Die große Preisverleihung fand im Rahmen des traditionellen Kinderrechtefestes der KiJA OÖ im Linzer Schloss statt, bei dem rund 400 Kinder aus ganz Oberösterreich zu Gast waren. 

50 Projekte eingereicht

Dieses Jahr stand der Liberto unter dem Motto „Warum wir Kinderrechte brauchen!“. Rund 50 Projekte - soviele wie noch nie - wurden eingereicht. Fünf Gewinner wurden mit der Liberto-Statue und einem Geldpreis von je 1000 Euro belohnt, zwei Projekte erhielten einen mit je 500 Euro dotierten Anerkennungspreis. „Die Projekte zeigen auf, warum Kinder und Jugendliche Rechte brauchen und gehen auf gesellschaftliche Herausforderungen wie schwierige Familiensituationen, psychische Erkrankung eines Elternteils, Mobbing und Ausgrenzung bis hin zu sexuellen Missbrauch und Kinderhandel ein“, freut sich Christine Winkler-Kirchberger, Leiterin der KiJA OÖ über die Fülle an hervorragenden Projekten.

Die Preisträger

In der Kategorie „Schule“ wurden die Volksschule Kirchberg bei Mattighofen (Projekt: „Kinderrechte-Song-Video“) , die Neue Mittelschule Bad Leonfelden (Projekt: „Mehrsprachigkeit – Menschenrechte“) und die HLW der Kreuzschwestern Linz (Schwerpunkt-Präsentationen zu „Kinderrechten weltweit“: Videos, Plakate, Folder und Online-Quiz) prämiert. Der Anerkennungspreis in dieser Kategorie ging an die Kindergruppe Waldkäuzchen und Grashüpfer aus St. Georgen an der Gusen, Bezirk Perg (Projekt „Partizipation – verschiedene Strategien zur Konfliktlösung!“)

In der Kategorie „Institutionen und Einzelpersonen“ wurden pro mente Oberösterreich ausgezeichnet, für das Projekt „ELCO/KICO“. Es bietet in den Bezirken Wels, Wels-Land, Grieskirchen und Eferding Beratung- und Coachingangebot für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil. 

Ebenso in dieser Kategorie erhielt das Jugendbüro Vogelweide des Magistrates Welsden Liberto 2017, für das Projekt „Allgemeines Gesetzbuch“. Der Anerkennungspreis ging an die Pro Juventute Einrichtung „Haus Sonne“ in Mettmach, Bezirk Ried im Innkreis (Projekt: „StopMotion Film Kinderrechte“)

Hinweis

Alle Infos zum Liberto und den Projekten der Preisträger gibt's unter www.kinderschutzpreis-ooe.at und www.kija-ooe.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden