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Einen Monat vor dem Heiligen Abend haben die Vorbereitungen für den Christbaumverkauf bei den OÖ Christbaumbauern längst begonnen und sie haben die Weihnachtsbäume für den Verkauf bereits ausgesucht. Der offizielle Verkaufsbeginn ist bei den Christbaumbauern am Hof üblicherweise Anfang Dezember, während im Linzer Stadtgebiet der Verkauf ab 11. Dezember losgeht.

Beim Christbaumkauf sind die Oberösterreicher sehr patriotisch. Foto: OÖ Christbaumbauern
  1 / 2   Beim Christbaumkauf sind die Oberösterreicher sehr patriotisch. Foto: OÖ Christbaumbauern

„Die Oberösterreicher brauchen sich auch heuer keine Gedanken darüber machen, ob sie wieder ihren ,Baum aus der Heimat“ bekommen. Die OÖ Christbaumbauern produzieren krisensicher, da die Anbauflächen über ganz Oberösterreich verteilt sind. Zudem sind die meist relativ kleinen Flächen auch in verschiedenen Lagen angelegt.

Gute Entwicklung

Trotz der regional großen Niederschlagsmängel und der damit verbundenen Trockenheit konnten sich die Weihnachtsbäume im heurigen Jahr gut entwickeln“, betont Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ. „Die 160 OÖ Christbaumbauern haben sich auf den höheren Bedarf eingestellt, indem sie ihre Anbauflächen in den letzten zehn Jahren um 20 Prozent auf etwa 500 Hektar ausgeweitet haben. Damit garantieren sie die Versorgung und decken den steigenden Bedarf mit Bäumen aus der Heimat. In unserem Bundesland kommen etwa 80 bis 85 Prozent der gekauften oder geschenkten Bäume aus heimischem Anbau. Letztes Jahr wurden in Oberösterreich von den Christbaumbauern etwa 400.000 Christbäume verkauft“, ergänzt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Rechtzeitig kaufen zahlt sich aus

Die österreichischen Christbaumbauern werden mit 2,5 Millionen Stück wieder fast 90 Prozent des Bedarfs an Weihnachtsbäumen in Österreich decken können. Obwohl es genug Bäume in sehr guter Qualität gibt, könnten große Bäume aufgrund ihrer steigenden Beliebtheit knapp werden. Hinzu kommt, dass der Heilige Abend heuer auf einen Sonntag fällt. Aufzeichnungen der Christbaumbauern zeigen, dass sich der Verkauf damit – vor allem in den Städten – auf ein Wochenende konzentrieren wird. Die Konsumenten haben damit weniger Zeit zum Aussuchen und die Christbaumbauern müssen mit mehr Andrang an dem einen Wochenende vor Weihnachten rechnen. „Wer seinen Christbaum in Ruhe aussuchen möchte ist gut beraten, möglichst früh und nicht an diesem einzigen Verkaufswochenende zum Christbaumbauern seines Vertrauens zu gehen. Besonders Käufer, die einen großen Baum wollen, sollen rechtzeitig kommen. Der Durchschnittsbaum ist mittlerweile über 1,6 Meter groß und es gilt: je größer der Baum, desto geringer das Angebot“, erläutert Ignaz Hofer, Obmann der OÖ Christbaumbauern.

Frische Bäume zu kundenfreundlichen Preisen

Aus Umfragen wissen die Christbaumbauern, dass Aussehen, Frische und kurze Transportwege deutlich vor dem Preis die wichtigsten Entscheidungskriterien für den Konsumenten sind. „Wir Bauern wollen die Preise für unsere Christbäume auch heuer wieder stabil halten. Es zahlt sich also aus, auf die Herkunft der Christbäume zu achten. Die Bäume von uns Bauern erkennen Konsumenten an der Herkunftsschleife“, so Hofer. Für ihren Lieblingsbaum werden die Konsumenten – je nach Aussehen des Baumes und Verkaufsort – auch heuer wieder zehn bis 35 Euro pro Laufmeter bezahlen, Blaufichten kommen auf sieben bis 14 Euro pro Laufmeter, wobei die Preise im städtischen Bereich generell etwas höher sind. Gegenüber dem Ab-Hof-Verkauf müssen hier die Kosten für Transport und Standmiete berücksichtigt werden. Im Durchschnitt ist in jeder dritten oberösterreichischen Gemeinde ein Christbaumbauer zu finden. Unter www.weihnachtsbaum.at, der Homepage der Christbaumbauern, können sich die Kunden auf die Suche nach dem nächsten Christbaumbauern machen.

Tipps für die langanhaltende Frische des Christbaums

Ein eineinhalb Meter großer Christbaum hat etwa 200.000 Nadeln. Der heimische Christbaum ist ein Naturprodukt und die Haltbarkeit der Nadeln hängt von zahlreichen Einflussfaktoren ab: von der Baumart, vom Schnittzeitpunkt oder von der Witterung vor dem Schnitt. Damit man länger Freude an der Pracht des natürlichen heimischen Christbaums hat, ist es sinnvoll den Baum bis zum Weihnachtsfest kühl aufzubewahren, den Baum in einen mit Wasser gefüllten Christbaumständer zu geben oder diesen auch regelmäßig mit einem Wasserzerstäuber zu besprühen, damit die Nadeln leicht feucht sind.

Weitere Infos gibt es unter www.weihnachtsbaum.at.


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