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LINZ. „Disconnect to Connect“: Studierende laden zur Mitwirkung bei einem neuen Solidaritätsprojekt ein. Das von der EU geförderte Projekt soll zu einer inklusiveren Gesellschaft und einem besseren Miteinander beitragen. Interessierte jeden Alters treffen sich, um sich auszutauschen, gemeinsam zu töpfern und mehr. Die nächsten Termine: 23. Februar und 1. März, 13 Uhr, Kunstuni Domgasse.

Neues Projekt für ein gutes Miteinander: Simon Haas und seine Mitstreiterinnen Foto: Miriam Prinz
  1 / 7   Neues Projekt für ein gutes Miteinander: Simon Haas und seine Mitstreiterinnen Foto: Miriam Prinz

Das Projekt von Simon Haas, der einerseits Lehramt an der Pädagogische Hochschule OÖ sowie andererseits Kunst studiert, findet im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps statt, der jungen Menschen die Möglichkeit bietet, eigene Ideen im solidarischen Sinne umzusetzen.

Frei von digitalen Einflüssen

„Das Gemeinsame vor das Trennende stellen“ ist Credo des Projekts von Simon Haas und seinem Team, das aus weiteren Studenten besteht. „Man muss erst sich kennenlernen, bevor man andere kennenlernen kann. Es geht darum, sich auf etwas einzulassen, nachdem man sich auf sich selbst eingelassen hat. Beim kreativen Arbeiten wird der Blick nach innen gerichtet. Frei von jeglichen digitalen Einflüssen wird so ein Umfeld geschaffen, das es erleichtert, sich auf sich selbst zu besinnen. Jeder und jede versucht für sich zu bestimmen, worauf es ankommt. Im gemeinsamen Austausch wird zu diesen Themen reflektiert und dabei sollen neue Einsichten entstehen“, erläutert der 27-jährige.

Sich selbst und andere besser verstehen lernen

„Disconnect to Connect“ soll einen diversen Begegnungsraum schaffen, in dem man sich selbst und andere besser verstehen lernt. Die Hauptaktivität liegt im freien Arbeiten mit Ton und bei passender Witterung wird viel Zeit an der frischen Luft verbracht.

Jeder ist willkommen

Das Projekt findet 2020 einmal monatlich an verschiedenen Orten in Linz statt. Jeder und jede ist herzlich willkommen. „Mitmachen kann jeder, wir wollen eine möglichst heterogene Gruppe von jung bis alt. Ein Grundgedanke ist es auch, mit Leuten in Kontakt zu kommen, mit denen man sonst eher nicht in Kontakt kommt“, so Haas.

Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich. Die nächsten Treffen sind Sonntag, 23. Februar, 13 Uhr sowie am Samstag, 21. März, 14 Uhr, in der Kunstuni Domgasse - Treffpunkt Erdgeschoss.

Mehr Infos gibt's auf der Facebook-Seite von „Disconnect to Connect“.


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