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Buchtipp: „Selbstoptimierung ist auch keine Lösung“ von Christoph Augner

Nora Heindl, 12.04.2020 08:35

LINZ. Warum Perfektionismus und Optimierung nicht glücklicher machen.

Foto: Patmos Verlag
Foto: Patmos Verlag

Schneller. Besser. Effizienter. Mehr vom Leben in weniger Zeit. Wir leben im Zeitalter der Selbstoptimierung: Apps vermessen den eigenen Körper, sagen einem, wie viele Schritte man gehen soll oder was man essen darf. Ja sogar bei der Partnerwahl liefern Ziffern auf dem Display Orientierung. Ist das Ziel noch nicht erreicht, muss man eben noch mehr Schritte gehen, noch weniger Kalorien essen, einen Partner mit noch höherer Übereinstimmung finden, das eigene Kind noch mehr fördern. Früher wurden Medikamente verordnet, wenn man krank war. Heute schluckt man Pillen, um besser zu funktionieren und nennt das Biohacking oder Neuroenhancement. Doch je mehr die Menschen nach Optimierung streben, desto unzufriedener werden sie.

In seinem Buch „Selbstoptimierung ist auch keine Lösung: Schluss mit dem Perfektionswahn“ erklärt der Linzer Psychologe Christoph Augner, warum das so ist, und zeigt, dass es einen Ausweg gibt: Ent-Optimierung. „Wenn wir unsere Individualität entwickeln, Erfolg selbst definieren und eigene Prioritäten setzen, können wir uns der Fremdbestimmung entziehen.“

Mit seinem Buch möchte der Linzer die Menschen zu einem perfekt unperfekten Leben ermutigen.

Christoph Augner

„Selbstoptimierung ist auch keine Lösung“

Patmos Verlag

ISBN: 978-3843612326

Preis: 16 Euro


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