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OÖ. Diffuse Lichtverhältnisse, Nebel, Schnee und Schmutz verschlechtern die Sicht und erfordern eine höhere Aufmerksamkeit der Autofahrer. „Durch Minusgrade streikt aber oft die Scheibenwaschanlage, weil kein Frostschutzmittel beigemengt wurde. Darum ist es wichtig, das noch vor der klirrenden Kälte nachzuholen“, erinnert ÖAMTC-Techniker Florian Merker.

Frostschutzmittel verhindern das Gefrieren der Scheibenwaschflüssigkeit. (Foto: Krasula/Shutterstock.com)

Bevor man aber einfach Frostschutzmittel in den Tank der Scheibenwaschanlage füllt, sollte dieser entleert werden. Danach gibt man die fertige Frostschutzmischung (oder Frostschutzkonzentrat und Wasser im richtigen Verhältnis) in den Behälter der Scheibenwaschanlage. „Dabei sollte die Mischung mindestens bis zu -20 Grad Celsius geeignet sein, sonst kann es früher als erwartet zu Problemen kommen“, erklärt der ÖAMTC-Techniker. Danach sollte man die Scheibenwaschanlage noch mehrmals betätigen, damit sich auch die Leitungen mit frostsicherer Flüssigkeit füllen.

„In Ausnahmefällen können Reinigungsdüsen trotzdem zufrieren, weil die Frostschutzkomponenten (meist auf Alkoholbasis) auch bei tieferen Temperaturen verdunsten und dann das in den Düsen verbliebene Wasser gefriert“, erläutert Florian Merker. In diesem Fall genügt es meist, mit dem Finger die Düse anzuwärmen und dann sofort die Scheibenwaschanlage zu betätigen.

Wenn das Wasser gefriert

Vergisst man den Frostschutz und es gefriert die Scheibenwaschanlage, bleibt einem nichts anderes übrig, als eine beheizte Garage aufzusuchen. Die Hoffnung, dass die Motorwärme das Wasser nach längerem Herumfahren auftaut, erfüllt sich nur bei Temperaturen knapp unter null.

Übrigens: Wer die Frontscheibe ab und zu innen mit einem Fensterreiniger säubert, verhindert das schnelle Beschlagen bei kalter oder nasser Witterung.


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