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OÖ. In vielen Regionen Oberösterreichs fallen in den nächsten Tagen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Vom Batterie-Check bis zu den Türdichtungen: Der Verkehrsclub Arbö OÖ hat die richtigen Tipps, mit denen Autofahrer für den Frost gerüstet sind.

Ein Batterie-Check gibt Auskunft darüber, ob die Autobatterie noch fit für den anstehenden Winter ist. (Foto: ARBÖ)

Der Klassiker im Winter: Draußen ist es nass, kalt und dunkel. Hilft nichts – der Termin erledigt sich nicht von selbst. Also schnell ins Auto – Schlüssel ins Zündschloss, umgedreht – keine Reaktion …

Batterie checken

Die häufigste Pannenursache im Winter sind streikende Autobatterien. Wie die Erfahrung zeigt, macht man sich in der Regel erst dann Gedanken über den Zustand der Autobatterie, wenn es zu spät ist und man sich wegen einer Panne in der Kälte grün und blau ärgern muss. Deshalb ist ein vorbeugender Batterie-Check empfehlenswert, bei welchem die Funktionsfähigkeit und Leistungskapazität der Batterie gemessen wird.

Kühlerfrostschutz

Auch die Kühlflüssigkeit im Motor kann bei fehlendem Kühlmittel einfrieren. Allerdings sollte die Kontrolle der Kühlflüssigkeit nur von Technikern in einem Prüfzentrum oder einer Fachwerkstätte durchgeführt werden.

Scheibenwaschanlage

Die Scheibenwaschanlage sollte mit ausreichend Frostschutz befüllt werden, wobei das passende Mischverhältnis zwischen Wasser und Frostschutz auf der Flasche zu beachten ist. Eine zu große Menge Frostschutz in der Waschanlage kann auf der Scheibe zu vermehrten Schlieren führen und so die Sicht einschränken. Zu wenig Frostschutz lässt hingegen die Spritzdüsen einfrieren.

Diesel-Fließverbesserer

Obwohl der in Österreich erhältliche Diesel bis mindestens -20 Grad „winterfest“ sein muss, kann bei tiefen Temperaturen der Diesel-Kraftstoff ausflocken und dadurch seine Fließfähigkeit verlieren. Das Fahrzeug springt dann nicht mehr an, oder es schaltet im Extremfall den Motor sogar während der Fahrt ab. Außerdem kann ein vernachlässigter Kraftstofffilter aufgrund von Wasserrückständen zufrieren und so die Treibstoffzufuhr blockieren. Ein sogenannter „Dieselfrostschutz“ schafft Abhilfe und kann sowohl im Vorfeld verwendet werden oder aber auch, wenn der Diesel bereits „Erfrierungserscheinungen“ zeigt.

Türschloss-Enteiser

Oft passiert es auch, dass die Autotüre zugefroren ist und der erst kürzlich gekaufte Türschloss-Enteiser befindet sich im Fahrzeuginneren. Dieser sollte sich daher immer in der Jackentasche, der Handtasche oder dem Rucksack befinden, damit er im Falle des Falles auch helfen kann. Die Sprays können auch schon prophylaktisch angewendet werden.

Türdichtungen

Damit Türdichtungen bei tiefen Temperaturen nicht zufrieren, sollten diese vorab mit Fettcreme oder speziellen, im Fachhandel erhältlichen, Cremen oder Sprays behandelt werden.


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