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LINZ. Auch die Linzer Jugendzentren stranden im vergangenen Jahr vor einer Herausforderung. Die Lockdown-bedingten Schließungen und die Sicherheitsregelen forderten kreative Lösungen - von Insta-Quizzes bis Aktivitäten im Freien.

Symbolfoto (Foto: CandyRetriever/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: CandyRetriever/Shutterstock.com)

Die ersten elf Wochen des Jahres liefen beim Verein Jugend und Freizeit (VJF) sehr gut, sowohl in den Jugendzentren, bei Streetwork und in der Teeniearbeit; 36,4 Besuche im Schnitt pro Tag je Jugendzentrum im offenen Betrieb, alles im gewohnten Rahmen bis 14. März 2020. Dann kam Corona und sorgte für den ersten, achtwöchigen Lockdown: nun war die offene und mobile Jugendarbeit gefordert, sich in kürzester Zeit auf die neue Situation einzustellen.

Fast 21.000 Online-Kontakte

„Es war nichts so wie es gewohnt war“, schildert die zuständige Vizebürgermeisterin Karin Hörzing. „Das war natürlich für Jugendliche sehr sehr schwierig.“ Ausgewichen wurde stark auf online Medien. Dabei war Kreativität gefragt: von Stadtteilrallys bis Insta-Quizzes wurde viel organisiert. Auch der persönliche Kontakt wurde über Tiktok, Instagram und Co hergestellt. „Das meistgenutze Medium ist Instagram.“ 6.504 Online-Kontakte gab es in diesen acht Wochen, gesamt 20.969 bis Ende 2020.

Viele Freiluft-Angebote

Ab 12. Mai konnte der Betrieb wiederaufgenommen werden, anfangs ein außerordentlicher Betrieb mit der 10-Quadratmeterregel Indoor, Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz und allgemeinen Hygienemaßnahmen. Aber immerhin sind die Einrichtungen seitdem für die Jugendlichen wieder geöffnet. „Viele Angebote wurden ins Freie gelegt.“

Mit jeder neu auftretenden Situation hat der VJF sein Angebot für die Jugendlichen so gestaltet, dass der nötige Schutz für Besucher und Mitarbeiter gegeben war und nach wie vorgegeben ist. Somit ist eine offene Jugendarbeit möglich, wenngleich diese oft anders als gewohnt abläuft. „Die Jugendarbeiter, Jugendberater, Streetworker und die Teeniearbeiter gehen mit den neuen Handlungsspielräumen sehr offen und flexibel um und zaubern bei Bedarf auch so manche Dinge aus dem Hut. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken“, betont Hörzing.

Über 1.064 Öffnungstage

Trotz der Corona Pandemie kann der VJF im Jahr 2020 auf 1.064 Öffnungstage in den Jugendzentren verweisen. An diesen kamen durchschnittlich 28 Jugendliche pro Tag und Einrichtung zu Besuch. Insgesamt waren es 54.645 Jugendliche und Teenies, darin 32.833 im offenen Betrieb, 10.548 im geschlossenen Betrieb und 11.264 bei der stadtteilorientierten Jugendarbeit - SOJA.  Mit 804 Klienten wurden 3.537 Beratungs-  und Krisengespräche zu 8.281 Problemstellungen geführt.  Zudem wurden die Mitarbeiter in 34.173 Informationsgesprächen zu sachbezogenen Themen von Jugendlichen gefragt.


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Truth Teller
Truth Teller
08.07.2021 08:35

Online noch offensichtlicher

Wie lange das tote Pferd noch lebendig geredet wird? Online sieht nun jeder, dass der Verein do keinen interessiert. Liebe Tips, was ist denn mit dem Kommentaren passiert?


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