Neuer Kurs für Gesundheitspädagogen für Kinder an der Vitalakademie
LINZ. Die Corona-Krise hat auf die Psyche der Kinder und Jugendlichen massive negative Auswirkungen. Laut einer aktuellen Umfrage der Donau-Universität Krems weisen 62 Prozent der Mädchen und 38 Prozent der Burschen mittlere depressive Symptome auf. Deswegen startet die Vitalakademie Linz die nächste Diplomausbildung zum Gesundheitspädagogen für Kinder. Der Kurs beginnt am 26. April. Die Anmeldung ist ab sofort unter www.vitalakademie.at möglich.

Es werden psychologische, physiologische und pädagogische Grundkompetenzen vermittelt. Außerdem werden Grundkenntnisse im Entspannungs- und Bewegungstraining unterrichtet, der Energiearbeit mit Kindern kommt überdies ganz besondere Bedeutung zu. „Die Pandemie wird irgendwann vorbei sein, aber die psychischen Probleme der jüngeren Generation dauern an, hier müssen wir sofort reagieren“, betont Akademieleiterin Sonja Pimminger.
Corona-Krise belastet Kinder und Jugendliche schwer
Fast zwei Jahre Corona-Krise haben in der Psyche von Kindern und Jugendliche tiefe Spuren hinterlassen. Eine repräsentative Umfrage der Donau-Universität Krems unter 1.500 Schülern im Alter von 14 bis 20 Jahren verdeutlicht die Auswirkungen: 62 Prozent der Mädchen und 38 Prozent der Burschen weisen mittlere depressive Symptome auf. Schlafstörungen und Angstsymptome haben sich seit Beginn der Pandemie verfünf- bis verzehnfacht. Und am bedenklichsten: 20 Prozent der Mädchen und 14 Prozent der Jungen haben wiederkehrende suizidale Gedanken. „Hier muss sofort entgegengesteuert werden. Je mehr Menschen wir in der Gesundheitspädagogik ausbilden können, umso besser für unsere Kinder und Jugendlichen. Der Bedarf und die Nachfrage nach dieser Ausbildung wird in den nächsten Jahren sehr groß sein“, betont Akademieleiterin Sonja Pimminger.


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