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LINZ. Die Artenvielfalt und Biodiversität zu erhalten, ist eines der zentralen Ziele der Linzer Klimastrategie. Im gesamten Stadtgebiet werden stadtökologischen Maßnahmen umgesetzt. Eine davon ist die Errichtung einer Benjeshecke in der Heilhamer Au in Linz-Urfahr.

Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Mitte) mit Christina Hofmann (Abteilungsleiterin Stadtgrün und Straßenbetreuung Nord) und Teamleiter Bernhard Mayr (Foto: Stadt Linz)

Mitarbeitende des städtischen Geschäftsbereichs Stadtgrün und Straßenbetreuung (SGS) legten nun eine große Totholzhecke in Linz-Urfahr entlang der Donau an.

„Benjeshecken sorgen für Natur aus zweiter Hand. Die Totholzhecke in den Urfahraner Donauauen bietet zahlreiche Nistplätze sowie wertvollen Nahrungsraum für Vögel, Reptilien und Insekten. Damit wird Artenvielfalt und Biodiversität in Linz weiter aufrechterhalten und aufgebaut“, betont Klimastadträtin Eva Schobesberger (GRÜNE).

Mauer aus Holz

Benjeshecken sind lockere Ablagerungen von Gehölzschnitt, wie Ästen und Zweigen, die wie eine Art Mauer aufgeschichtet werden. Sie können als Begrenzung sowie als Sichtschutz verwendet werden und ermöglichen es Schnittgut attraktiv abzulagern. Darüber hinaus bieten Totholzhecken Nistplatz, Nahrungsraum, Versteckmöglichkeit und Überwinterungsquartier für unzählige Tierarten wie Rotkehlchen, Zaunkönig, Erdkröte, Igel, Eidechsen sowie für Zitronenfalter, Laufkäfer und auch Florfliegen.


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