Giftig oder genießbar? Auf Nummer sicher gehen mit der Linzer Speisepilzberatung
LINZ. Schwammerl haben Hochsaison und damit auch die Linzer Speisepilzberatung. Diese dauert etwa 15 Minuten und ist kostenlos. Sie soll sicherstellen, dass Pilzsammler keine giftigen Pilze verzehren.

Wer an einer Pilzberatung interessiert ist, kann seine gesammelten Exemplare ab sofort jeweils am Montag, zwischen 8 und 10 Uhr ins Neue Rathaus, Hauptstraße 1-5, 1. Stock, Zimmer 1043 bringen um sich vom Mykologen Albert Kapun beraten zu lassen. Im Zeitraum von 2. bis 9. September findet keine Pilzberatung statt. Der städtische Service wird noch bis 31. Oktober 2024 angeboten.
Nicht nur Giftpilze ungenießbar: Mit der Pilzberatung auf Nummer sicher gehen
Kapun bekommt heuer Verstärkung durch eine neue Mitarbeiterin. Er bittet darum, nur frische, ganze Fundstücke inklusive Stiel mitzubringen, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen und rät: „Nicht nur von Haus aus giftige Pilzfunde sind ungenießbar, sondern auch solche, die noch unreif oder alt und faulig sind, sind nicht zum menschlichen Verzehr empfohlen. Besser ist, unvollständige, unreife sowie alte, verwurmte oder zu schwammige Pilze gleich im Wald zu lassen.“
Pilzinteressierten bietet auch die Mykologische Arbeitsgemeinschaft im Biologiezentrum, Johann-Wilhelm-Klein-Straße 73, 4040 Linz, Pilzbestimmungsabende und Pilzexkursionen an.


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