Samariterbund Wasserrettung zeigte am Pichlingersee, wie Badeunfälle verhindert werden können
LINZ. Gefährliche Situationen im Wasser entstehen oft innerhalb weniger Augenblicke. Am Pichlingersee zeigte die Samariterbund Wasserrettung anlässlich des World Drowning Prevention Day, wie Badegäste Risiken früh erkennen und Unfälle verhindern können. Besonders wichtig sind eine aufmerksame Aufsicht, realistische Selbsteinschätzung und das Einhalten der Baderegeln.

Am Wasserrettungsstützpunkt kamen die ehrenamtlichen Helfer mit Badegästen und Passanten ins Gespräch. Sie verteilten Informationsmaterial, erklärten Rettungsmittel und zeigten, wie man sich in einem Notfall richtig verhält. Die Aktion richtete sich an Menschen aller Altersgruppen.
Besonders im Mittelpunkt standen Kinder. Mit spielerischen Übungen und kindgerechten Materialien lernten sie wichtige Baderegeln und Sicherheitsmaßnahmen kennen. Für Eltern und Begleitpersonen lautete die zentrale Botschaft, Kinder am Wasser ständig aufmerksam zu beaufsichtigen.
Gefahren erkennen, bevor ein Notfall entsteht
„Unser wichtigstes Ziel ist, dass es gar nicht erst zu einem Wasserrettungseinsatz kommen muss“, betont die Samariterbund Wasserrettung. Viele Badeunfälle könnten verhindert werden, wenn Risiken früh erkannt und die eigenen Fähigkeiten nicht überschätzt werden.
Ehrenamtliche unverzichtbare Arbeit
Die Wasserretter machten anlässlich des World Drowning Prevention Days auch auf ihre Arbeit aufmerksam. Die Mitglieder der Samariterbund Wasserrettung arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich.
Neben Rettungseinsätzen gehören regelmäßige Trainings, Aus- und Fortbildungen, Erste-Hilfe-Schulungen und Präventionsarbeit zu ihren Aufgaben. „Hinter jedem Einsatz stehen viele Stunden Vorbereitung und Training. Unsere Mitglieder investieren ihre Freizeit, um für andere Menschen da zu sein, wenn Hilfe gebraucht wird.“
Dabei appellieren die Samariterbund-Wasserrettungs-Mitglieder auch: „Jeder Mensch kann einen Beitrag leisten: durch Aufmerksamkeit, durch das Einhalten von Baderegeln und dadurch, im Notfall nicht wegzusehen. Gemeinsam können wir Leben retten.“


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