Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Online Redaktion, 30.07.2026 14:14

LINZ. Die Stadt setzt ihre Spielplatzoffensive fort und erneuert 2026 Anlagen in mehreren Stadtteilen. Rund 385.000 Euro fließen in neue Spielgeräte, Sanierungen und Eigenleistungen des städtischen Bauhofs.

  1 / 2   Spielplatz Prunerstift: Nestschaukeln sind ein wichtiges Inklusionsgerät und ermöglichen Kindern mit und ohne Beeinträchtigung das gemeinsame Schaukeln. im Bild: Karin Leitner (Foto: Stadt Linz Dworschak)

Linz verfügt über 116 öffentliche Kinder- und Jugendspielplätze. Seit 2024 werden die Anlagen im Rahmen einer mehrjährigen Offensive schrittweise modernisiert. Heuer sind Arbeiten an 13 Standorten vorgesehen.

385.000 Euro für Linzer Spielplätze

Die Stadt stellt für die Modernisierung rund 215.000 Euro bereit. Dazu kommen Spielanlagen im Wert von 170.000 Euro, die der städtische Bauhof selbst herstellt. Seit Beginn der Offensive wurden laut Stadt 805.000 Euro für 27 Spielplätze aufgewendet.

„Wenn wir hier investieren, investieren wir nicht in Geräte, sondern in Kindheit“, betont Vizebürgermeisterin Karin Leitner (SPÖ). Die Spielplätze seien wohnortnah, kostenlos und für alle Familien zugänglich.

Mehr Schatten an heißen Tagen

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beschattung. Pergolen, Sonnensegel und zusätzliche Bepflanzungen sollen den Aufenthalt auch an heißen Tagen ermöglichen. „Ein Spielplatz, der an Hitzetagen unbenutzbar ist, fällt genau dann aus, wenn Kinder am meisten Zeit im Freien verbringen würden“, erklärt Leitner.

Am Skatepark Rädlerweg wurde im Juni ein Holzpavillon eröffnet. Er spendet Schatten, bietet überdachte Sitzplätze und wird als Treffpunkt für Jugendliche genutzt.

Zugänglichkeit für alle

Bei den Sanierungen spielen auch Barrierefreiheit und Inklusion eine Rolle. Mehr als 30 Linzer Spielplätze verfügen über spezielle Geräte. Der überwiegende Teil der 116 Anlagen ist zumindest teilweise barrierefrei zugänglich.

Für Planung, Wartung und Sanierung ist seit September 2025 die Abteilung Sport, Spiel und Bewegungsförderung zuständig. Zum Team gehört ein eigener Bautrupp. „Gebaut wird von Fachkräften, die unsere Standorte kennen und die Geräte anschließend selbst warten“, erklärt Abteilungsleiter Jürgen Weingartner.

Diese Spielplätze wurden und werden 2026 erneuert

Urfahr

  • Nußbaumstraße: Die Zweifachschaukel, die Sandkiste und der Fallschutz werden erneuert.
  • St. Magdalena: Ein Kleinspielgerät mit Turm und eine Nestschaukel kommen hinzu.
  • Am Damm: Der große „Kranich“ wird ersetzt.

Zentrum

  • Stadtpark: Die Spielhauskombination „Fuchsbau“ wurde ergänzt.
  • Schulertal: Der Trinkbrunnen wird zu einem Wasserspielplatz umgebaut.

Freinberg, Bauernberg und Froschberg

  • Limonikeller: Eine neue Turmanlage mit Klettergerüst, Rutsche und Fallschutz wurde errichtet.

Franckviertel

  • Cremeristraße: Das Sandbauwerk beim Wasserspielplatz wird erneuert.

Bindermichl-Spallerhof

  • Kremplstraße: Eine neue Kletterkombination mit Fallschutz entsteht.
  • Landschaftspark Bindermichl-Spallerhof: Das Sandbauwerk wird ersetzt.

Keferfeld-Oed

  • Pollheimerstraße: Die Nestschaukel wird erneuert.

Auwiesen-Kleinmünchen

  • Franz-Kurz-Straße: Das alte Sandbauwerk wurde durch eine Spielhauskombination ersetzt.

Ebelsberg-Pichling

  • Waldspielplatz Schiltenberg: Der Platz erhält neue Fußballtore.
  • Marktmühlgasse: Die Turmkombination und die Nestschaukel werden erneuert.

Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden