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Österreich gegen Deutschland: zwei Linzer Faustball-Ladies schlagen bei EM in Bozen auf

Reinhard Spitzer, 10.08.2015 09:26

LINZ. Auf die erfolgreiche Titelverteidigung gehen zwei Faustballerinnen von FBC ABAU Linz Urfahr bei der Europameisterschaft in Bozen los.

Bei der EM in Südtirol spielen von FBC ABAU Linz Urfahr Karin Kempinger (Bild) und Ines Mayer mit. Foto: Gusenleitner

Obwohl das Trainerteam Wolfgang Ritschel-Roschitz und Martin Seidl nach einem einwöchigen Trainingslager im Kärntner Bundessportzentrum Faaker See von 13 auf zehn Köpfe reduzieren mussten, sind Angreiferin Ines Mayer und Karin Kempinger, die als Abwehr- beziehungsweise Zuspielerin agiert, am 21. und 22. August in Südtirol mit von der Partie. „Der gesamte Vorbereitungskader hat charakterlich und technisch das Zeug, zu einer EM zu fahren. Ich kann mich nur bei den drei Spielerinnen für ihren Einsatz bedanken, die diesmal nicht dabei sind“, vergisst Chefcoach Ritschel-Roschitz auch die drei „Übriggebliebenen“ nicht.

Sehr gute Erfolgsaussichten

Sorgen um die Qualität des Teams müssen sich die Trainer nicht machen. Ganz im Gegenteil. Der Großteil war bereits beim Europameisterschafts-Titel vor zwei Jahren in Tschechien und bei der Weltmeisterschafs-Silbermedaille 2014 in Deutschland dabei. Die Vorbereitungszeit war gegenüber dem Vorjahr diesmal aber relativ kurz. Das hat seine guten Gründe. „Wir entschieden uns bewusst, den Spielerinnen, die in den letzten Monaten aufgrund vieler nationaler und internationaler Einsätze kaum Pausen hatten, Zeit zur Regeneration zu geben“, erklärt Ritschel-Roschitz – und gibt die Marschrichtung für die Titelkämpfe vor. „Österreichs Damenauswahl erreichte in den vergangenen zwei Jahren sehr viel, zählt zu den besten und erfahrensten Teams der Welt. Das Ziel kann nur die Goldmedaille sein.“

Immer wieder Deutschland

Als härtester Widersacher im schwierigen Rennen um den EM-Titel sieht das Duo Ritschel-Roschitz/Seidl die regierenden Weltmeisterinnen aus Deutschland. „Vor allem wird es darum gehen, wer in den entscheidenden Spielen im richtigen Moment die bessere Leistung auf den Platz bringen kann. Und genau darauf haben wir uns besonders intensiv vorbereitet.“

Neben den beiden Topnationen schlagen auch die Faustballerinnen der Nationalteams aus Italien, Tschechien und der Schweiz nach dem runden Spielgerät.

Nur Elisabeth Ojo nicht von oberösterreichischem Klub

Das zehnköpfige rotweißrote Damenteam komplettieren Marlene und Verena Hieslmair (SU Haidlmair Nußbach), Tanja Weigert, Viktoria Peer, Nicole Zeller (FSC Wels 08), Karin Azesberger (SU Raiffeisen Dialog telekom Arnreit) und Katharina Lackinger (SU Rohrbach/Berg) sowie Elisabeth Ojo von Remeco Reichel SBB TV Neusiedl an der Zaya/Niederösterreich.

Internationaler Saisonhöhepunkt für die Herrennationalmannschaft ist die Weltmeisterschaft in Argentinien von 14. bis 22. November. www.oefbb.at


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