Blau-weiße Marschrichtung stimmt, Bestschießen mit Sieger Askö Donau
LINZ/PASCHING/OEDT. Den zweiten 3:0-Sieg im Frühjahr feierte Regionalliga-Titelanwärter FC Blau-Weiß Linz.

„Wir hatten mehr vom Spiel und setzten uns am Ende dank Einzelleistungen und unserer Qualität verdient durch“, ist Chefcoach Wilhelm Wahlmüller nach dem Erfolg im Oberösterreich-Derby beim abstiegsgefährdeten Tabellennachzügler SV Wallern überzeugt. Mit seinen Saisontoren 17 und 18 den soliden Grundstein zum Dreipunkter legte Goalgetter Yusuf Otubanjo. Den Schlusspunkt setzte wie schon beim 3:0 gegen Pasching/LASK der eingewechselte Kevin Vaschauner, der seine Jokerrolle offensichtlich schamlos ausnützt.
Kein Punkt, ein Platzverweis
Die zweite 0:3-Frühjahrsniederlage in Folge kassierte die Spielgemeinschaft FC Pasching/LASK Juniors daheim gegen Lafnitz. Doppelt bitter: Marko Raguz sah eine Viertelstunde vor Schluss wegen Foulspiels die rote Karte.
19. Runde (18./19. März): Blau-Weiß – WAC Amateure (Fr., 19) und Pasching/LASK – Allerheiligen (Sa., 15)
Herbstmeister gefordert
Mit einer 0:2-Niederlage bei Vize-Herbstmeister Vöcklamarkt startete SU Edelweiß in die OÖ-Liga-Rückrunde. „Wir zeigten eine starke Leistung und müssen uns nicht verstecken. Nach dem ersten Tor spielten die Hausruckviertler ihre wahre Stärke aus und ließen nichts mehr anbrennen“, bringt Stefan Singer das Geschehen auf den Punkt. Mit einer Glanzparade nach einem Freistoß von Ravelo Exposito verhinderte der starke Torhüter kurz vor der Pause einen Rückstand, musste in Minute 68 einen platzierten Schuss des Spaniers aber passieren lassen. Fünf Minuten später parierte Singer einen Elfmeter von Alexander Fröschl, war beim „Nachköpfler“ von Lukas Leitner zum Endstand aber chancenlos.
Sechs Tore in Kleinmünchen
Mit einem vollen Heimerfolg genoss Askö TEKAEF Donau das Frühlingserwachen. „Das Ergebnis passt natürlich. Wir hätten aber noch drei Tore schießen können“, betrachtet Trainer Andreas Gahleitner das 4:2 gegen den SC Marchtrenk im Rückspiegel. Für die Kleinmünchner trafen Christoph Prandstätter, Jerome Jaksch, Max Limberger und Marjan Gamsjäger.
Bei Leader Grieskirchen gastiert Donau am Freitag, 18. März (19 Uhr). Edelweiß gegen Perg heißt es am Samstag (15.30 Uhr).
Winterkönig und Titelfavorit
Nach der Regional- und OÖ-Liga erwachen am 18./19. März auch die beiden Landesligen aus dem Winterschlaf. Erklärter Titelfavorit im Osten ist Herbstmeister Askö Oedt. „Wir konnten bisher unser Potenzial nicht ausschöpfen, sind aber jünger, variabler und schneller geworden“, richtet Cheftrainer Marcel Ketelaer den Mitbewerbern im Titelrennen aus – und spricht die namhaften Verstärkungen an. Beispielsweise die von oberösterreichischen Regionalligisten verpflichteten Radek Gulajev, Kreshnik Kelmendi (beide FC Blau-Weiß Linz) und Harrison Kennedy (SV Zaunergroup Wallern) verdienen die Bezeichnung Transferkracher ohne Wenn und Aber.
Hit Dritter gegen Erster
Den nächsten Schritt in Richtung OÖ-Liga will Oedt im Schlager der ersten Rückrunde beim Dritten ASK St. Valentin machen (Sa., 15. März, 15.30 Uhr).
Die Partien mit Linzer Beteiligung heißen SK Admira – SV Gallneukirchen (Fr., 19.30), DSG SU Pichling – SV Garsten und SK St. Magdalena – Askö Schwertberg (alle Sa., 15.30).


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