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WELS/GRAMASTETTEN. Unter den Erwartungen blieb Vincent Kriechmayr (TVN Sparkasse Colop Wels) bei der WM-Abfahrt in Schweizer Nobelort St. Moritz. Nach klarer Trainingsbestzeit als Mitfavorit gehandelt, landete der Gramastettner auf dem 19. Platz.

  1 / 2   Als Fünfter bester Österreicher im Super G, landete Vincent Kriechmayr in der WM-Abfahrt auf Rang 19. Foto: GEPA

Nach der witterungsbedingten Verlegung um einen Tag, die Nebelbank „Malojaschlange“ machte ihrem Namen alle Ehre, ging der 25-Jährige aus der Energie AG Sportfamilie mit Startnummer sechs ins Rennen und fasste 1,15 Sekunden Rückstand auf Weltmeister Beat Feuz aus der Schweiz aus. „Schade, dass der Bewerb nicht neuerlich verschoben wurde. So konnten die Kameras Carlo Janka (der Schweizer eröffnete mit Nummer eins, die Sicht wurde dann immer besser, Anm.) wegen dichten Nebels im oberen Teil teilweise gar nicht einfangen. Bei einer Weltmeisterschaft auf verkürzter Strecke zu fahren, ist nicht optimal. Aber natürlich habe ich das Rennen selbst vergeigt“, war Kriechmayr vier Tage zuvor als Fünfter bester Österreicher im Super G war. Tatsächlich wurde der Start um etwa 150 Meter nach unten verlegt und die extrem steile Anfangspassage „Freier Fall“ nicht gefahren.

Nummer 13 vor 17 und 18

Feuz raste übrigens mit Startnummer 13 zu Tal, der zweitplatzierte Super G-Weltmeister Erik Guay (CAN) mit 17 und Bronzemedaillengewinner Max Franz aus Österreich mit 18.

Fans mit „Vinz“ zufrieden

Viele Landsleute wünschten Vincent Kriechmayr eine Medaille, waren aber auch so mit seinem WM-Abschneiden zufrieden. „Er ist ein bodenständiger Bursche und Weltklasseskifahrer“, war auch Bürgermeister Martin Tanzer aus der Mühlviertler Gemeinde Alberndorf in der Riedmark im Bezirk Urfahr-Umgebung unter den Daumendrückern.


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