Fußball: Ein Doppelpack, drei Alutreffer und viele Tränen
LINZ/LEONDING/OEDT/PASCHING. Beinahe hätte Kapitän Günther Stöckler in seinem letzten Spiel nach acht Jahren bei Askö Donau ein Fußballmärchen geschrieben. Sein traumhafter Kopfballtreffer reichte im Linzer Heimderby der LT1 OÖ-Liga gegen Sportunion Edelweiß aber nicht einmal zu einem Punktgewinn.

„Lieber wäre mir gewesen, wir hätten das Spiel gewonnen. Bei Donau erlebte ich aber eine schöne Zeit mit vielen Höhepunkten, die ich nicht missen möchte“, konnte der 35-Jährige nach Schlusspfiff die eine oder andere Träne nicht verbergen.
Cooler Doppelpackschütze
Dass der Innenverteidiger und seine Spielkameraden nicht als Sieger vom Platz gingen, hat Fabian Paschl zu verantworten. Innerhalb von nur vier Minuten schnürte der 27-Jährige einen Doppelpack, bewies dabei viel Übersicht und Kaltschnäuzigkeit.
Viel Pech für die Kleinmünchner: Nenad Vidackovic, Marjan Gamsjäger per Kopf und Roman Hintersteiner trafen jeweils nur Aluminium.
Dass am Ende nur mehr 20 Spieler auf dem Feld standen, war den Ausschlüssen von Edelweiß-Kapitän Ivica Jurinovic (Rot/31.) und Christoph Oberegger (Donau, Gelb-Rot/89.) geschuldet.
Nach drei Saisonen bei Edelweiß einer neuen Aufgabe widmet sich Silvio Mayr. Der 35-Jährige wechselt als Spielertrainer zu Bezirksligist Sportunion Schweinbach in Urfahr-Umgebung.
Vizemeister in Geberlaune
Kurzen Prozess mit Perg machte Vizemeister Askö Oedt. Nach nur 18 Minuten sowie Toren von Robert Pervan und Radovan Vujanovic 2:0 voran, gelang der Elf von Erfolgstrainer Christian Mayrleb am Ende ein souveräner 5:1-Erfolg. „Oedt war eine Klasse besser und hat auch der Höhe nach verdient gewonnen“, gibt selbst der Machländer Chefcoach Gerhard Obermüller zu.
Unter den Erwartungen
Eine Etage höher beendete der Drittletzte FC Pasching/LASK Juniors eine durchwachsene Regionalligameisterschaft mit einem 1:1-Unentschieden bei Tabellennachbar Allerheiligen. Die Führung für die Spielgemeinschaft, die bei einem Blick auf die gesamte Spielzeit doch unter den Erwartungen blieb, besorgte Marel Pointner (56.).
Aufsteiger in der Relegation
Dem sofortigen direkten Abstieg entkam Aufsteiger Askö Doppl-Hart 74 in der Landesliga Ost. Nach einem 3:1-Heimerfolg über Rohrbach/Berg durch Tore von Lukas Wurmlinger, Attila Szili und Philipp Inreiter beziehungsweise Markus Gahleitner kämpft die Truppe von Gerold Sturm in der Relegation um den Klassenerhalt. Gegner ist Bezirksliga-Süd-Vizemeister Vorchdorf. „Wir wussten, dass uns eine schwierige Saison erwartet. Auch wenn wir Außenseiter sind, sehe ich der Relegation gelassen entgegen“, so der Cheftrainer.


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