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Tipico Bundesliga: Sorgenfreie erste Saison, dann um internationale Startplätze

Reinhard Spitzer, 19.06.2017 20:20

In die Vorbereitung auf die erste Saison in der höchsten Spielklasse Österreichs nach sechs Jahren startete der LASK. Erstmals auf den Prüfstand mussten auch die Neuzugänge James Holland, Emanuel Pogatetz, Gernot Trauner und Thomas Goiginger. Die unmissverständlichen schwarz-weißen Zielvorgaben formulierte Cheftrainer Oliver Glasner.

Cheftrainer Oliver Glasner begrüßte die Mannen von Bundesliga-Heimkehrer LASK zum Trainingsauftakt. Foto: GEPA

„Wir wollen eine sorgenfreie erste Saison in der Tipico Bundesliga spielen. Im zweiten Jahr steht die Ligareform an. Da wollen wir einen nächsten Schritt nach vorne machen, vor dem Playoff unter die ersten Sechs der Zwischentabelle kommen und um die internationalen Startplätze mitspielen“, fordert der 42-Jährige.

Erst Eigenschaften, dann Namen

Dass der Kader bis auf einen Offensivspieler, der spätestens bis Mittwoch, 21. Juni, präsentiert werden soll, fast komplett ist, schreibt Glasner dem Engagement von Jürgen Werner zu. „Er hat hervorragende Arbeit geleistet. Bei den Neuverpflichtungen blieben wir unserem Grundsatz treu, erst auf die Eigenschaften der Menschen und erst dann auf die Namen zu schauen.“ Allzu viel Druck will der Innviertler beispielsweise auf Pogatetz aber nicht ausüben. „Er ist ein Spieler wie alle anderen im Kader (20 plus drei, Anm.) auch. Besonders weiterhelfen werden uns seine körperliche Präsenz, Robustheit und Kopfballstärke in der Defensive.“ Wie nimmt der 61-fache Nationalspieler diese Töne auf? „In einem professionellen Umfeld werden wir hart für die großen Ziele arbeiten. Der LASK hat sehr viel Potenzial und wir sollten uns nicht kleiner machen, als wir sind.“

„Reise“ nach Australien

Goiginger schreibt Glasner die Eigenschaften torgefährlich, stark im Eins gegen Eins und die geburtsbedingte Tatsache zu, dass er ein junger österreichischer Spieler ist. An Trauner schätzt der Chefcoach unter anderem Vielseitigkeit und Passsicherheit. Und was ist mit Holland? „Für ihn reisten wir (wohl eher gedanklich, Anm.) sogar bis nach Australien. Als defensiver Mittelfeldspieler mit viel internationaler Erfahrung besticht er im Aufbau mit Spielintelligenz. Ich sehe ihn quasi als Quarterback.“

Neuer Premium Partner

Die wirtschaftliche Erfolgsmeldung des Tages kam von LASK-Vizepräsident Thomas Kern, der mit Sport 2000 einen neuen Premium Partner begrüßte. „Der Zuspruch wird auch von national agierenden Unternehmen immer größer.“ Was auf Sport 2000 mit Sitz in der Gemeine Ohlsdorf im Bezirk Gmunden, 213 Händlern und 351 Geschäften auf heimischem Boden (Umsatz 2016: 461 Millionen Euro) voll zutrifft. „Sport und Leidenschaft verbinden uns mit dem LASK. Wir wollen auch in der Bundesliga Präsenz zeigen“, begründet Geschäftsführer Holger Schwarting das Engagement der Fachhändlergemeinschaft, die 2016 in 473 Geschäften in Österreich, Ungarn, Tschechien und Slowakei einen Umsatz von 503 Millionen Euro erwirtschaftete.

http://www.lask.at/


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