Handball: Sieben-Tore-Führung noch verspielt
Wie der sichere Sieger sah der HC LINZ AG in der Heimpartie der spusu Handball Liga Austria gegen Aufsteiger HSG Graz aus. Nach einer grottenschlechten zweiten Hälfte gingen aber noch die Steirer als Gewinner vom Parkett.

Die in der neuen Saison noch sieglosen „Stahlstädter“ führten kurz nach der Pause 17:10, verjuxten den Riesenvorsprung aber noch und mussten sich 26:27 geschlagen geben.
Große Chance ausgelassen
„In der ersten Hälfte half uns Torhüter Nenad Mijailovic mit tollen Paraden über die eine oder andere Abwehrschwäche hinweg. Ein Rätsel ist mir unser unfassbarer Auftritt im zweiten Spielabschnitt. Siebzehn Treffer darf man in einer Spielhälfte einfach nicht bekommen. Wir brachten uns um eine große Chance“, bedauert der Linzer Cheftainer Manuel Gierlinger.
Tatsächlich schlichen sich mit Fortdauer der Partie immer mehr technische Mängel und Fehlwürfe ein, was die kampfstarken Grazer zurück in die Spur brachte.
Wieder auf Heimparkett
Mit zwölf Toren bester Linzer Schütze war Neuzugang Srdjan Predragovic vor Christian Kislinger (sechs).
Die zweite Heimpartie in Folge spult der HC LINZ AG gegen die Spielgemeinschaft Insignis Handball Westwien ab (Fr., 22. 9., 19.30 Uhr, SNMS Kleinmünchen).


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