Eishockey: Fast gewonnene Partie noch verloren
Den dritten Sieg in Folge verpassten die Liwest Black Wings in der Erste Bank Eishockey Liga. Nach Erfolgen über HC Bozen Südtirol und die Graz 99ers verloren die Linzer gegen den Villacher SV eine fast schon gewonnene Partie.

In einem packenden Schlagabtausch mit offenen Visieren lag die Truppe von Headcoach Troy Ward 2:0 und 4:2 voran, zog aber noch mit 5:6 den Kürzeren.
Hochkaräter nicht verwertet
Die Linzer gaben ab der ersten Minute den Ton an und gingen durch Brian Lebler früh in Führung (5.). Jake Dowell erhöhte, ehe die Kärntner 1,7 Sekunden vor Ende des ersten Drittels durch Verlic verkürzten. Es sollte nicht der einzige Tiefschlag bleiben, den die Linzer an diesem trefferreichen Abend zu verdauen hatten. Die „Stahlstädter“ gingen weiterhin zu sorglos mit ihren hochkarätigen Tormöglichkeiten um und bekamen prompt die Rechnung präsentiert – 2:2 durch Petrik (25.). Jonathan D“Aversa und Dan DaSilva stellten den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.
Einbruch statt Rückenwind
Anstatt Rückenwind für den letzten Abschnitt zu generieren, verlor das Linzer Spiel an Qualität. Villach kam eindrucksvoll zurück und zum 4:4-Einstand. Nach dem 5:4 durch Fabio Hofer zeichnete sich für die Gastgeber doch noch ein Erfolgserlebnis ab. Villach hatte etwas dagegen und drehte den Spieß endgültig um.
Gipfeltreffen beim Meister
Den großen Schlager bei Meister und Tabellenführer Vienna Capitals spielen die Black Wings am Donnerstag, 21. September (19.15 Uhr). In der heimischen Keine Sorgen EisArena geht“s am Sonntag (17.45) gegen die Dornbirn Bulldogs zur Sache.


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