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OBERÖSTERREICH. Mit einer neu formierten Struktur geht der Österreichische Faustballbund (ÖFBB) in die Zukunft. Präsident Gerhard Zeller und sein Team wurden beim Bundestag in Salzburg von den Delegierten einstimmig für weitere drei Jahre mit der Verbandsführung betraut.

  1 / 2   Das einstimmig gewählte ÖFBB-Präsidium mit Gerhard Zeller (7. v. l.) an der Spitze. Foto: ÖFBB/Gusenleitner

Um die bevorstehenden Aufgaben bestens zu meistern und eine effizientere Arbeitsweise sowie die Konzentration auf die strategisch wichtigen Kerngebiete sicherzustellen, wurden die Aufgaben der Präsidiumsmitglieder genauer definiert. Den Vorstand bildet Zeller mit den Vizepräsidenten Franziska Streitwieser (Wirtschaft) und Peter Oberlehner (Sport) sowie Generalsekretär Hannes Dinböck.

Weltmeister als Direktor

Traditionell tragende Rollen auf der nationalen und internationalen Faustballbühne spielen oberösterreichische Akteure. Unter der Leitung von Klemens Kronsteiner, der Weltmeister 2007 und Ex-Angreifer von TuS Raiffeisen Kremsmünster agiert als Sportdirektor, wird ein gemeinsames Konzept für die fünf Nationalteams entwickelt. Als Schwerpunkte formuliert der 35-Jährige unter anderem die Erstellung eines Leitbildes, die Entwicklung einer durchgängigen Spielphilosophie, die Entwicklung der Trainingsprogramme sowie die Stärkung der psychologischen Komponente. Damit sollen die Auswahlen noch näher an die Weltspitze herangebracht werden, um wieder große Titel nach Österreich zu holen.

Schwerpunkt Nachwuchs

Durch die Reaktivierung der Nachwuchskommission in neuer Struktur wurden erste Schritte gesetzt, „Jugend und Faustball“ noch stärker in den Fokus zu rücken. Mehr denn je gefragt sind beispielsweise Konzepte, die Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen zu intensivieren.

Neuer Meisterschaftsmodus

Um den Spielbetrieb in Österreich an die Gegebenheiten der ebenfalls großen Faustballnationen Deutschland und Schweiz anzupassen, soll der Plan einer Ganzjahresmeisterschaft bis zur Landespräsidentenkonferenz Anfang April 2018 zur Beschlussreife gebracht werden. Damit sollen auch längere Erholungs- und Regenerationszeiten für die Aktiven zwischen Feld- und Hallensaison gewährleistet werden.

Frauen-WM 2018 in Linz

Erster großer Höhepunkt der neuen Amtsperiode ist die Frauenweltmeisterschaft von 24. bis 29. Juli 2018 in Linz. Ausrichter ist der Österreichische Faustballbund in enger Zusammenarbeit mit dem Weltverband IFA, dem Oberösterreichischen Faustballverband sowie Bundesligist FBC ABAU Linz Urfahr. Über den aktuellen Organisationsstand informiert Weltverbands-Präsident Karl Weiß. „Wir sind bestens gerüstet und mit voraussichtlich sechzehn teilnehmenden Nationen auch sportlich auf dem besten Weg, neue Maßstäbe zu setzen“, ist der Linzer überzeugt. Ähnlich wie die IFA fand auch der rotweißrote Verband ein engagiertes Team, das junge Dynamik mit langjähriger Erfahrung kombiniert.

http://www.ifa-fistball.com/

http://www.oefbb.at/de


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