Fußball: Heimniederlage gegen Winterkönig kein Beinbruch
LINZ/PASCHING. Die erst dritte Niederlage im bereits 13. Saison-Heimspiel musste der LASK zur Kenntnis nehmen. Gegen „Winterkönig“ Sturm Graz zog der Aufsteiger vor 5264 Fans in der TGW Arena Pasching mit 0:2 den Kürzeren.

Während die Steirer unter Neo-Trainer Heiko Vogel nach dem Einzug in das ÖFB Cup Halbfinale den ersten vollen Erfolg in der Punktejagd landeten, agierten die Oberösterreicher im Spiel nach vorne zu harmlos und ließen über weite Strecken auch die gewohnte Aggressivität vermissen.
„Nicht zu viel erwarten“
Die Vorentscheidung fiel mit dem ersten Gästetreffer durch den erst 18-jährigen Dario Maresic kurz vor der Pause. Den Deckel auf den Topf setzte der gebürtige Welser Peter Zulj (56.). „Wir haben uns sehr viel vorgenommen und wollten aggressiver sein, waren aber zu ängstlich und harmlos“, gab Philipp Wiesinger im Interview mit Sky Sport Austria ehrlich zu. Nachsatz: „Man darf sich aber auch nicht zu viel von uns erwarten, wir sind der Aufsteiger.“
Viele lange Bälle von hinten
Für Peter Zulj spielten taktische Überlegungen eine gewichtige Rolle. „Man weiß, dass der LASK hoch presst, daher schlugen wir viele lange Bälle. Das hat unsere Defensive richtig gut gemacht und der Sieg war verdient.“
Noch kein Gegentreffer
Beim Tabellenvorletzten RZ Pellets Wolfsberger AC (zuletzt 0:2 bei Austria Wien) gastiert der LASK am kommenden Samstag, 10. März (18.30 Uhr). „Wir werden wieder ein anderes Gesicht zeigen und gewinnen“, verspricht Wiesinger. In der laufenden Meisterschaft ließen sich die Schwarz-Weißen von den Kärntnern noch kein Tor schießen (2:0 heim, 0:0 auswärts).


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