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LINZ/PASCHING. Den bereits vierten Sieg in der Bundesliga-Punktejagd in Serie feierte der LASK. Gegen den Wolfsberger AC setzten sich die jetzt fünf Runden unbesiegten Oberösterreicher in der TGW Arena Pasching mit 2:0 durch.

Premiere für James Holland (l.). In seinem bereits 133. Bundesligaspiel erzielte der LASK-Mittelfeldakteur seinen ersten Treffer. Foto: GEPA

„Wir waren heute nicht so griffig, Wolfsberg phasenweise sogar einen Tick besser“, formulierte Peter Michorl gegenüber Sky Sport Austria. Der 23-Jährige zirkelte nach einem unnötigen Foulspiel an Yusuf Otubanjo einen Freistoß aus 22 Metern sehenswert zur Führung ins Kreuzeck (29.). „Sehr erfreulich, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte.“

Glücklicher James Holland

Emotionaler und groß gefeierter „Held“ vor 5119 Augenzeugen in der TGW Arena Pasching war James Holland, der in seinem 133. Bundesligaspiel erstmals ins Schwarze traf – zum 2:0-Endstand drei Minuten nach Wiederbeginn. „Es war super und fühlt sich an wie ein Wunder. Ich bin schon oft in dieser Saison zu so einer Situation gekommen, heute ging der Ball eben rein. Als Mannschaft bleiben wir am Boden. Wir wissen, was wir können“, leidet der 29-jährige Australier, der zwischen Jänner 2012 und Juli 2015 bereits 105 Erstligapartien für Austria Wien absolvierte, trotz seiner Erfolgserlebnisse nicht unter Realitätsverlust.

Abschied und Operation

Noch einmal aktiv war Schwarz-Weiß am letzten Tag des offenen Transferfensters. Der 26-jährige Deutsche Alexander Riemann wechselte zum Vfl Osnabrück und unterschrieb beim Drittligisten einen Kontrakt bis 2020.

Positiv verlaufen ist die Meniskusoperation bei Samuel Tetteh. Bei optimalem Genesungsverlauf ist mit dem Comeback des 22-jährigen Stürmers in vier bis sechs Wochen zu rechnen.

Gastspiel im Burgenland

Beim Tabellenzehnten SV Mattersburg gastiert der LASK am Sonntag, 16. September, ab 17 Uhr. In Pflichtspielen standen sich die beiden Mannschaften bisher 34 Mal gegenüber und die Bilanz ist so gut wie ausgeglichen. Elf Siege feierten die Schwarz-Weißen, 13 die Burgenländer und zehn direkte Duelle endeten unentschieden (Torverhältnis 47:44).

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