Kendo: Auf eidgenössischem Boden schürfte Linzer erfolgreich nach Edelmetall
LINZ/BASEL. Zurück in seine geistige Heimat zog es den Linzer Kendo-Kämpfer Cornelius Praxmarer.

Als einziger österreichischer Athlet unter den insgesamt 135 Aktiven sowie elf Teams aus sechs Nationen startete der gebürtige Vorarlberger beim Basilisk-Cup im schweizerischen Basel – und kehrte mit einer Bronzemedaille in die oberösterreichische Landeshauptstadt zurück. Im Mannschaftsbewerb trat Praxmarer für die Formation „Tshiku Sei Kan Basel“ an, mit deren Mitglieder er seit mehr als einem Jahrzehnt freundschaftliche Beziehungen pflegt.
Vor sechs Jahren nach Linz
„Mit der Kampfkunst Kendo begann ich in der Schweiz. Das motivierte mich doppelt, ausgerechnet mit Basels A-Team anzutreten“, bestätigt der 35-Jährige, den es 2013 aus Liebe zum Sport aufgrund der besseren Trainingsbedingungen nach Linz zog. „Hier kann ich viermal pro Woche trainieren. Deshalb verlegte ich meinen Lebensmittelpunkt nach Oberösterreich“, verstärkt Praxmarer seither als fixe und verlässliche Konstante den Verein Kendo Linz.
Für zehn Monate nach Japan
Die intensiven Übungseinheiten in der „Stahlstadt“ machten sich jetzt auch auf „eidgenössischem“ Boden bezahlt. Auch wenn im Halbfinale gegen die deutsche Übermacht aus Frankfurt Endstation war.
Um seine bereits ansehnlichen Kendo-Künste weiter zu vertiefen, fasste Cornelius Praxmarer einen weitreichenden Beschluss. 2020 verbringt er zehn Monate im Kendo-Mutterland Japan, um seiner Passion nach der Rückkehr noch intensiver und erfolgreicher nachgehen zu können.


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