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OBERÖSTERREICH/LINZ. Ein neues Präsidium wählte der erste außerordentliche Verbandstag des oberösterreichischen Triathlonverbandes.

Wolfgang Weiß (Bild) folgt auf Peter Fuchs als Obmann des FBC Urfahr. Foto: FBC
  1 / 2   Wolfgang Weiß (Bild) folgt auf Peter Fuchs als Obmann des FBC Urfahr. Foto: FBC

Als neuer starker Mann an der Spitze und Nachfolger von Stefan Leitner kristallisierte sich im Olympiazentrum Linz aus dem großen Kreis der Delegierten Werner Michalicka heraus. Wie die übrigen acht Präsidiumskollegen stützt sich Michalicka in der vier Jahre dauernden Funktionsperiode auf ein einstimmiges Votum.

Schlankere Strukturen

Als weitere richtungsweisende Maßnahme verschlankte Oberösterreichs Triathlonverband das präsidiale Führungsteam von 13 auf neun Mitglieder. Dank und Anerkennung für den scheidenden Verbandsboss Leitner gab es vom Plenum wegen der starken Leistungen von OÖTRV-Athleten, Neuerungen im technischen Bereich sowie bestens ausgerichtete Veranstaltungen. In allen Punkten bescheinigten die Delegierten sehr gute Arbeit.

Ein umfassendes Bild der aktuellen Situation und der Zukunftsplanung des Oberösterreichischen Triathlonverbandes machten sich auch der nationale Verbandspräsident Walter Zettinig und ÖTRV-Generalsekretär Herwig Grabner.

Willkommende Abwechslung kam in den Verbandstag dank einer Führung durch das neu errichtete beziehungsweise sanierte Olympiazentrum.

Kein Dauerobmann

Personelle Weichenstellungen spielte es auch bei der Mitgliederversammlung von Faustball-Bundesligist FBC Askö ABAU Linz Urfahr. Im Rahmen der Neuwahlen gab der seit 2015 amtierende Obmann Peter Fuchs das Zepter an Wolfgang Weiß weiter. „Dass ich kein Dauerobmann bin, war von Anfang an klar“, stellte Fuchs bereits klar, als er vor vier Jahren Karl Weiß nachfolgte. In seiner Amtszeitz stellte der scheidende Klubboss mit seinem umtriebigen Führungsteam den Klub zukunftsorientiert auf. „Immer stand der Vereinsgedanke im Vordergrund. Unglaublich stolz machte mich, dass bei der letztjährigen Frauenweltmeisterschaft zwei Drittel der Mitglieder als freiwillige Helfer im Einsatz waren.“

Beste Voraussetzungen

Was die Mitgliederentwicklung und den finanziellen Status betrifft, steht FBC Askö Linz Urfahr sehr gut da. „Durch die straffe wirtschaftliche Führung und Ausrichtung von verschiedenen Faustballevents schafften wir einen positiven Abschluss unserer Gebarung“, bestätigt Kassier Harald Pühringer.

Beste Voraussetzungen also für Neo-Obmann Wolfgang Weiß, der bereits seit 2015 als Obmann-Stellvertreter mit an Bord war. „Wir befinden uns in einer sehr guten Position und gehen den Weg der vergangenen vier Jahre vor allem auch in der Nachwuchsarbeit konsequent weiter“, verspricht der 36-jährige Abteilungsleiter für Veranstaltungsmanagement an der Johannes Kepler Universität Linz.


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