Generalsanierung und Ausbau der Mehrfach-Sporthalle auf der Gugl
LINZ. Am Montag gaben Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler, Landeshauptmann Thomas Stelzer sowie Sportlandesrat Markus Achleitner mit dem Spatenstich den Startschuss für den nächsten Meilenstein in Oberösterreichs Sport-Infrastruktur-Offensive.

Die Sporthalle des oberösterreichischen Olympiazentrums wird zu einer modernen Trainings- und Wettkampfstätte umgebaut. Die 1989 eröffnete Halle soll in Zukunft neben dem Olympiazentrum auf der Gugl optimale Trainingsbedingungen und Betreuung für die Top-Athleten bieten. „Wir wissen, wie wichtig eine perfekte Trainings- und Sportinfrastruktur für unsere Spitzensportler ist. Mit dieser 5,5 Millionen Euro-Investition wird eine perfekte Basis für rot-weiß-rote Erfolge geschaffen: Talente und Weltklasse-Athleten, Nationalteams und Spitzenvereine erhalten hier unmittelbar angrenzend an das Olympiazentrum Oberösterreich in Zukunft optimale Trainingsbedingungen und Betreuung“, betonten Thomas Stelzer und Markus Achleitner die Wichtigkeit des Projekts.
5,5 Millionen werden investiert
Somit folgt nach der Eröffnung des Olympiazentrums Oberösterreich 2018 nun die nächste große Etappe. Finanziert wird diese sowohl vom Land OÖ als auch vom Bund, der sich, wie Vizekanzler Werner Kogler sagte, aus der Pandemie-bedingten Wirtschaftskrise rausinvestieren möchte. Die Kosten belaufen sich auf 5,5 Millionen Euro.
„Sportministerium unterstützt gerne und maßgeblich“
„Neben Oberösterreichs Athletinnen und Athleten wird hier auch eine stattliche Zahl von Sportlern aus ganz Österreich optimale Voraussetzungen finden. Hinzu kommen Institutionen wie die Bundessportakademie, das Heeresleistungssportzentrum, das Talentezentrum oder der Judo-Bundesleistungsstützpunkt. Genau wegen dieser Bundesrelevanz unterstützt auch das Sportministerium gerne und maßgeblich. Zudem schaffen wir durchgehend Barrierefreiheit in allen Bereichen“, hebte Sportminister Werner Kogler hervor.
„Elite“-Kraftkammer und Barrierefreiheit
Das gesamte Vorhaben beinhaltet mehrere Großbaustellen. So wird die Dreifachsporthalle generalsaniert und in der Judohalle durch eine zusätzliche Ebene die freie Fläche im Erdgeschoß für eine „Elite“-Kraftkammer, die speziell für die Ansprüche der Spitzensportler ausgerichtet ist, genutzt. Der Bundes-Stützpunkt Judo wird demzufolge zu einer österreichweiten Top-Trainingsstätte aufgewertet. Darüber hinaus werden neue Büroflächen für Betreuer sichergestellt. Zudem sorgt die Barrierefreiheit im gesamten Hallen-/Umkleidebereich für eine enorme Erleichterung.


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