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Diskussion: \"Wir brauchen flexiblere Arbeitszeiten - das ist im Sinne der Beschäftigten und Dienstgeber\"
LINZ. Die Geschäftsführer der afp-Werbeagentur, Alfred Fiedler sowie Martin Liedl, luden Wirtschaftsbund-Bezirksobfrau Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider, Wirtschaftsbund-Direktor Wolfgang Greil und Wirtschaftskammer-Oberösterreich-Präsident Rudolf Trauner zum Tips-Stammtisch. Thema der spannenden Diskussionsrunde: Wie vereint man die vorhandenen Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

Mit einer kritischen Betrachtung der momentanen Situation eröffnete Alfred Fiedler das Gespräch: „Bei manchen gesetzlichen Regelungen fragt man sich, ob diese wirklich Sinn machen und nicht über das Ziel hinausschießen“. Betriebsinterne Vereinbarungen Nach Ansicht des Geschäftsführers gebe es eine Vielzahl von Gesetzen, die sowohl dem Betriebsinhaber als auch den Beschäftigten das Leben unnötig schwer mache. So ist die geltende Arbeitszeitregelung für ein Unternehmen – das kreative Menschen für ihren Erfolg braucht – ein besonderes Hindernis. „Kreativität geschieht unabhängig von der Anzahl der geleisteten Stunden“, erklärte Fiedler der sich für ein Modell einsetzt, das allen in einer Firma tätigen nützt. Die Situation ähnlich sah auch Wirtschaftsbund-Direktor Wolfgang Greil: „Wir brauchen flexiblere Arbeitszeiten – das ist im Sinne der Beschäftigten und Dienstgeber.“ Wirtschaftskammer Oberösterreich-Präsident Rudolf Trauner ging noch einen Schritt weiter: „In vielen Bereichen der Arbeitswelt wäre sicher eine betriebsinterne Vereinbarung zielführender als ein Gesetz.“


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