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BRÜSSEL/OBERÖSTERREICH.  Landeshauptmann Josef Pühringer, ORF-Redakteur Günther Hartl und das diesjährigen Friedenslichtkind Melanie Walterer übergaben in Brüssel das Friedenslicht  an die EU-Kommissare Christos Stylianides und Johannes Hahn.

EU-Kommissar Johannes Hahn, Friedenslichtkind Melanie Walterer, Landeshauptmann Josef Pühringer, Günther Hartl, ORF und EU-Kommissar Christos Stylianides Foto: Land OÖ/Stinglmayr

Bei der Übergabe des Friedenslichtes erinnerte Landeshauptmann Josef Pühringer an eine der wichtigsten Funktionen der Europäischen Union: „Die EU ist ein einzigartiges Friedensprojekt und nicht nur eine Wirtschaftsunion.“ Bei seinem Besuch in Belgien führte Landeshauptmann Pühringer unter anderem auch ein Arbeitsgespräch mit Kommissar Christos Stylianides. „Beim Gespräch mit Christos Stylianides, der Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement ist, habe ich mich für das humanitäre Engagement der europäischen Gemeinschaft in der Flüchtlingsfrage bedankt. Bei der gesamten Flüchtlingsfrage wird oft der wichtigste Punkt übersehen, nämlich die Lebensumstände im Herkunftsland zu verbessern. Das ist der entscheidende Punkt. Damit die Menschen nicht mehr aufbrechen, müssen sie in den Herkunftsländern Perspektiven haben um zu bleiben. Das wird uns nur gelingen indem wir die Entwicklungszusammenarbeit und die humanitäre Hilfe ausbauen. Daher haben das Entwicklungshilfebudget des Landes für 2017 um über 20 Prozent auf etwa zwei Millionen Euro erhöht.“


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