Langfristiges Programm für OÖ Frauenpolitik
LINZ. Frauenlandesrätin Birgit Gerstorfer hat ihre Ziele und Pläne für das Jahr 2017 vorgestellt.

Diese gehen jedoch bis weit über das Jahresende hinaus. So soll mit „Frauen.Leben 4.0 – Frauenstrategie für Oberösterreich 2030“ ein langfristig angelegtes, überparteiliches Programm gestaltet werden. „Man muss in einem politischen Feld wie der Frauenpolitik über die Wahltermine hinausdenken“, so Gerstorfer
Gleichstellung - work in progress
Ein weiteres Anliegen ist der Frauenlandesrätin die Gleichstellung der Frauen am Arbeitsmarkt. Der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern beträgt in Oberösterreich – selbst wenn diese Differenz um die ungleiche Verteilung von Vollzeit- und Teilzeitarbeitsstellen bereinigt wird – fast 27 Prozent. Seit 2015 sind Arbeitgeber mit mehr als 150 Mitarbeitern verpflichten, einen Einkommensbericht zu erstellen – um mehr Transparenz zu erreichen. Der Bericht muss dem Betriebsrat übergeben werden oder so aufgelegt werden, dass der für alle Arbeitnehmer zugänglich ist. „Wir wissen, dass hier Unternehmen oft Unterstützung brauchen. Diese Unterstützung wird jetzt von KOMPASS (dem Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere) zur Verfügung gestellt“, erläutert Gerstorfer.
Auch gibt es dieses Jahr wieder den Girls' Day - am 27. April - der im Zeichen der Förderung der Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Berufe steht.
Angebot für Frauen
Insgesamt fördert das Frauenreferat 26 Frauenvereine und Frauenberatungsstellen in Oberösterreich. Im letzten Jahr wurden dort 43.300 individuelle Beratungen zu verschiedensten (frauenspezifischen) Themen durchgeführt. Auch werden Organisation und Durchführung von Informations- und Bildungsprogrammen unterstützt.


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