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LINZ. Linz will die Stadt der Start-Ups werden. Die Tabakfabrik soll dazu nun auch ein Start-Up-Campus und Zentrum der Digitalisierung werden. Die startup300AG, die Tabakfabrik und die Stadt Linz haben dazu heute konkretisierte Pläne präsentiert. Im Juni 2017 soll die „factory300 – Home to Startup Excellence“ ihr Porten inmitten des Tabakfabrik-Geländes öffnen, im Bau 1.

Mitten im Areal der Tabakfabrik entsteht der Start-Up-Campus. Foto: startup300 AG
  1 / 3   Mitten im Areal der Tabakfabrik entsteht der Start-Up-Campus. Foto: startup300 AG

Das Business-Angel-Netzwerk „startup300“ zieht in die Tabakfabrik ein. Hinter dem österreichischen Netzwerk, das heimische Start-Ups vor allem in der kritischen ersten Unternehmensphase unterstützt, stehen die Gründer Bernhard Lehner und Michael Eisler sowie 110 österreichische Start-up-orientierte Unternehmer und Business Angels. Unter diesen Hansi Hansmann (künftiger Aufsichtsrat der startup300 AG), Michael Altrichter (Aufsichtsratsvorsitzender startup300 AG; Juror bei PULS4 „2 Minuten, 2 Millionen), die Gründer von Runtastic und karriere.at und viele weitere. Aktuell ist die AG in 27 Start-Ups investiert.

Netzwerke und Mentoring

Die factory300 in der Tabakfabrik richtet sich an innovative und wachstumsorientierte digitale Start-Ups aus dem In- und Ausland. Sie soll ein Ort für Gründer, ein Platz für Karriereevents, Workshops, Netzwerktreffen und Beratungen für Start-Ups sein. startup300 ist Risikokapitalgeber, dient als Anlaufstelle für Start-Ups in der ersten kritischen Unternehmensphase und bietet dabei Zugang zum Know-how, Erfahrungsschatz oder den Kontakten einflussreicher Investoren und Business Angels.

Ein zugehöriger „Think300“ soll zudem die Partner beim Denken von Lösungen für neue Produkte und Märkte unterstützen. Inhaltliche Beratung steht hier im Mittelpunkt. Ein derzeit im Genehmigungsprozess befindlicher Risikokapital-Fonds „capital300“ soll das Start-Up-Ecosystem in der Tabakfabrik ergänzen. Mehr als 30 Millionen Euro soll dieser generieren und die oft fehlende Anschlussfinanzierung für Start-Ups sicherstellen.

Begegnungszone für Start-Ups und Investoren

„In der Tabakfabrik schaffen wir die Begegnungszone für kapitalsuchende Start-Ups und den privaten und institutionellen Investoren sowie Unternehmen und schaffen die Voraussetzungen für einen schnellen, effizienten Start-Up-Finanzierungsprozess“, erklärt startup3000-Aufsichtsratsvorsitzender Michael Altrichter. „Wir versuchen die Player zusammenzubringen, Rat zu geben und so Marktführer von morgen zu erzeugen“.

Linz als Innovationsstadt positionieren

Bürgermeister Klaus Luger sieht in der Ansiedlung der factory300 einen Glücksfall für Linz. „Die Transformation hin zur Digitalisierung ist eine große Herausforderung. Linz muss sich hier als Innovationsstadt positionieren. Linz soll die Stadt der Start-Ups werden, als europäische Antwort auf die Gründerkultur im Silicon Valley. Die Ansiedlung von startup300 in Linz ist ein weiterer wichtiger Schritt, um neue Arbeitsplätze zu schaffen und die wirtschaftliche Attraktivität der gesamten Region zu steigern“.

Start mit Juni

Mit Juni 2017 wird die factory300 ihre Pforten öffnen, schon dann finden erste Start-Up-Events statt. Infos dazu www.startuplive.org


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