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LINZ. Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) stellt eine Auflösung der AUVA in den Raum. Diese könnte Auswirkungen auf die Zukunft des Linzer UKH haben. Widerstand formiert sich.

Die AUVA versorgt österreichweit jeden fünften Unfallpatienten. Foto: VoWe
Die AUVA versorgt österreichweit jeden fünften Unfallpatienten. Foto: VoWe

Die AUVA versichert rund fünf Millionen Menschen gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten und ist damit die größte Sozialversicherung Österreichs. Gegen die von Hartinger-Klein in den Raum gestellte Auflösung der AUVA gab es schon Proteste von AK, Ärztekammer und den Grünen. „Eine Zerschlagung der AUVA würde ein vorbildlich funktionierendes System eliminieren, Arbeitnehmer und Arbeitgeber unter Umständen hunderte Millionen Euro kosten und dazu führen, dass Versicherte bisher garantierte Versicherungsleistungen mit ungewissem Ausgang in extrem teuren Prozessen einklagen müssten“, warnt AK-Präsident Johann Kalliauer.

Zerschlagung „fataler Einschnitt“

Die Ärztekammer OÖ und die Grünen zeigen sich auch besorgt um die Zukunft des Linzer UKH. „Eine Zerschlagung der AUVA wäre ein fataler Einschnitt in das Gesundheitswesen. Sie bedroht die Zukunft des UKH in Linz, verunsichert die Mitarbeiter extrem und wäre eine akute Gefahr für die Unfallnotversorgung im Land“, kritisiert die Grüne Gesundheitssprecherin Ulrike Schwarz. „Diese Vorhaben sind völlig unverständlich. Die hervorragende Versorgung etwa auch durch das Linzer Unfallkrankenhaus muss aufrecht erhalten werden“, so Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer OÖ.


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