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URFAHR UMGEBUNG. Im Rahmen von Nachuntersuchungen wurde bei einer Kuh in einem Milchviehbetrieb im Bezirk der Brucellose-Erreger nachgewiesen. 

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Seitdem im vergangenen Jahr die Brucellose in einem Rohrbacher Milchviebetrieb ausgebrochen war, werden momentan in Rohrbach und in Urfahr-Umgebung flächendeckend die Rinderbetriebe nachuntersucht.

Dabei wurde ein Milchviehbetrieb mit 115 Rindern - davon 40 Kühe - als verdächtig eingestuft. Bei einer Kuh konnten dann im Rahmen der Bestandsuntersuchung Abwehrstoffe nachgewiesen werden. Die anderen Tiere hingegen waren unauffällig.

Kuh wurde bereits getötet

Um auch die inneren Organe untersuchen zu können, wurde bei der Kuh die diagnostische Tötung angeordnet. Bei der bakteriologischen Untersuchung wurde ein abgekapselter Brucellose-Erreger im Lymphknoten festgestellt. Aus rechtlicher Sicht gilt die Seuche damit als festgestellt, obwohl keine klinischen Erscheinungen vorgekommen sind und auch keine anderen Tiere des Betriebs betroffen sind. 

Der Erreger konnte auch nicht in der sofort durchgeführten Untersuchung der Tankmilch nachgewiesen werden. Für den betroffenen Betrieb heißt dies nun, dass innerhalb von drei Monaten insgesamt zwei Mal eine serologische Nachuntersuchung des Bestandes stattfinden wird. Dies werde solange durchgeführt, bis die amtliche Anerkennung wieder erlang sei. Für den betroffenen Zeitraum gelte eine Sperre hinsichtlich des Tierverkehrs und die Milch dürfe nur pasteurisiert abgegeben werden. 

Keine Gefährdung für den Konsumenten 

Von Seiten des Landesveterinärdirektors wird abschließend festgehalten, dass es in dem Betrieb keine klinischen Brucellosefälle gibt oder gegeben habe und eine Erregervermehrung vor Ort nicht anzunehmen sei. Es bestehe auch keine Gefahr für die Konsumenten, für den Tierhalter oder für andere Personen, die bei dem Betrieb waren. 


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