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"Winzig groß hinschreiben": ÖVP Oberösterreich startet in den EU-Wahlkampf

Tips LogoKarin Seyringer, 18.04.2019 15:23

OÖ/LINZ. Am 26. Mai findet die EU-Wahl statt. Mit dem klaren Ziel, in Oberösterreich wieder die Nummer eins zu werden und genügend Vorzugsstimmen für die Spitzenkandidatin der ÖVP Oberösterreich Angelika Winzig zu erreichen, geht die OÖVP in den Wahlkampf. Heute wurde die Kampagne in Linz präsentiert.

  1 / 2   OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer und Spitzenkandidatin Angelika Winzig bei der Kampagnen-Präsentation in Linz. Foto: OÖVP/Wakolbinger

Bei der letzten EU-Wahl 2014 erreichte die OÖVP 28 Prozent der Stimmen in Oberösterreich und damit den ersten Platz. Bei der nun anstehenden Wahl gehe es aber nicht mehr nur um die Spitzenposition, sondern auch darum, ob Oberösterreich überhaupt im Europäischen Parlament vertreten sein werde, so der Landegeschäftsführer der OÖVP, Landtagsabgeordneter Wolfgang Hattmannsdorfer.

Neue, freiwillige Vorzugsstimmen-Regelung

Anders als bei der letzten EU-Wahl reicht dieses Mal nicht der Listenplatz, um ein Mandat im EU-Parlament zu bekommen. Die ÖVP hat freiwillig eine Vorzugsstimmen-Regelung eingeführt, die Wähler in Österreich können direkt entscheiden, wer nach Brüssel geht.

„Winzig groß hinschreiben“

„Wir sind uns bewusst, dass es ein knappes Rennen wird. Oberösterreich muss ins EU-Parlament, es geht um die Interessen unseres Bundeslandes. Deswegen entscheiden nur die Vorzugsstimmen für Angelika Winzig, ob Oberösterreich auch weiterhin im EU-Parlament vertreten ist. Der Name 'Winzig' muss groß hingeschrieben werden“, so Hattmannsdorfer.

Mit der heute präsentierten Kampagne soll diese Botschaft auch klar an die Wähler getragen werden – erstens ÖVP ankreuzen, zweitens Winzig hinschreiben, so das Credo.

Winzig startet „EurOÖpa-Tour“ durch alle Bezirke

„Ich bin viel in den Bezirken unterwegs und merke, dass großes Interesse an Europa da ist“, so Nationalrätin Angelika Winzig, die für die OÖVP in den EU-Wahlkampf zieht. Sie setze sich dafür ein, dass oberösterreichische Betriebe nicht wegen überbordender EU-Auflagen zum Abwandern gezwungen und Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt würden. „Es geht mir auch darum, ein Atommülllager an der oberösterreichischen Grenze zu verhindern und dass wir unsere bäuerlichen Familienbetriebe schützen. Wenn hier niemand aufschreit, dann nimmt uns Brüssel nicht wahr“, so Winzig.

Nach Ostern startet Sie ihre „EurOÖpa-Tour“ durch die Bezirke. Der offizielle EU-Wahlkampfauftakt der OÖVP findet am 29. April in Lenzing, Bezirk Vöcklabruck – dem Heimatbezirk von Angelika Winzig – statt. Mit dabei ist auch der österreichische Spitzenkandidat der ÖVP Otmar Karas.


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