ÖVP auch im Bezirk Wahlsieger
URFAHR-UMGEBUNG. Auch im Bezirk Urfahr-Umgebung geht die ÖVP als Wahlsieger hervor. Neben ihr konnten auch die Grünen viele Stimmen gewinnen.

Insgesamt 40,8 Prozent – und damit ein Plus von 4,8 Prozent – konnte die ÖVP in Urfahr-Umgebung erreichen. Dahinter folgt die SPÖ mit 18,6 Prozent und einem Minus von 7,4 Prozent. Danach folgen die Grünen, die im Bezirk mit den erreichten 16 Prozent (plus 11,2 Prozent), die FPÖ überholt haben. Letztere hat auch in Urfahr-Umgebung Stimmen verloren und kommt mit minus 6,9 Prozent auf insgesamt 14,1 Prozent. Die Neos schafften 8,2 Prozent (plus 2,2 Prozent), dahinter folgen die Liste Jetzt (1,4 Prozent), die KPÖ (0,5 Prozent) und WANDL (0,5 Prozent).
Stimmen aus dem Bezirk
ÖVP-Bezirksparteiobmann Michael Hammer: „Wir sind hocherfreut und dankbar für das sensationelle Wahlergebnis in Urfahr-Umgebung. Wir haben aus derzeitiger Sicht auf ein schon hohes Niveau nochmal ordentlich zugelegt. Die Menschen gerade im Bezirk haben uns in den letzten Wochen stark unterstützt und wollten das der erfolgreiche Weg für Österreich fortgesetzt werden kann. Dankbar bin ich und sind wir auch dass wir als Abgeordnete deutlichen Zuspruch erfahren haben. Die ÖVP-Kandidaten und ich persönlich haben sehr viele Vorzugsstimmen eingefahren, während dies bei anderen Spitzenvertretern der anderen Parteien nur sehr wenig war. Wir freuen uns dass wir als ÖVP Urfahr-Umgebung einen kräftigen Beitrag zum ÖVP-Ergebnis beisteuern konnten, damit der erfolgreiche Weg für Österreich fortgesetzt werden kann. Wir danken allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und unseren Funktionären für den enormen Einsatz in den letzten Wochen“.
Gerhard Dober, Bezirkssprecher der Grünen: „Wir freuen uns natürlich über das großartige Comeback der Grünen in den Nationalrat! Dies ist sehr von Bedeutung – auch für unsere Region. Dieses gute Grüne Ergebnis ist ein klarer Auftrag an alle, beim Klimaschutz möglichst rasch und umsetzungsstark anzupacken. Gerade in Urfahr Umgebung mit einem Gesamtergebnis von 16 Prozent und Gemeinde-Ergebnissen um und über 20 Prozent sehen wir uns gestärkt, Grüne Politik künftig noch kräftiger aber auch bürgernah voranzutreiben. Ein Beispiel für diese Grüne Politik: Wir brauchen dringend zukunftsorientierte Lösungen in der Verkehrsfrage. Dafür wollen arbeiten: Bessere Busverbindungen mit Mindeststandards (Halb-Stundentakt) für alle UU-Gemeinden; zwei-gleisiger Ausbau der Summerauerbahn anstatt mit der derzeit geplanten Ostumfahrung noch mehr Transitverkehr heranzuziehen; rasche Einbindung der Urfahraner Bahnlinie zum Hauptbahnhof; Umsetzung der Stadtbahn nach Gallneukirchen und Pregarten vorantreiben; Stärkung der E-Mobilität und sichere Verkehrswege für den Fußgänger und Radfahrverkehr.“
SPÖ Urfahr-Umgebung: „Fas Ergebnis ist aus Sicht der Sozialdemokratie nicht erfreulich. Wir haben einen guten Wahlkampf geführt, haben mit vielen Menschen persönlich gesprochen und uns ihre Anliegen angehört. Wir bedanken uns bei all unseren Wählern. Jedoch konnten wir mit den wirklich brennenden Themen wie zum Beispiel sichere Pflege, leistbares Wohnen, sechse Urlaubswoche nicht ausreichend mobilisieren.“
FPÖ-Bezirksparteiobmann Günter Pröller: „Es waren anstrengende Wochen bis zur Wahl, mit vielen Begegnungen, Gesprächen und Anregungen. Wochen in denen ich mit Leidenschaft für die FPÖ geworben habe. Ich möchte mich herzlich bei allen Unterstützern und Helfern und natürlich auch den Wählern für ihr Vertrauen in uns bedanken. Sie alle haben dazu beigetragen, dass die FPÖ, trotz der herausfordernden Vorwahlzeit ihr Vertrauen und Stimme gegeben haben. Gerade in meiner Heimatgemeinde Feldkirchen konnte ich mit 175 sehr viele Vorzugsstimmen erreichen und damit beitragen, dass das Ergebnis mit 18, 4 Prozent auf hohes Niveau und über den Bundes- und Landestrend gehalten werden konnte. Mit dem Wahlergebnis wurde uns von der Bevölkerung die gelbe Karte gezeigt und ich bin mir sicher, dass wir diese nicht nur respektieren, sondern daraus auch für die Zukunft entsprechend lernen werden. Aufrichtigkeit-Ehrlichkeit. Das Einstehen für den „kleinen Mann und die kleine Frau“. Soziale Verantwortung tragen als die soziale Heimatpartei. All das sind die Tugendenden und noch einige mehr weshalb ich vor 30 Jahren der FPÖ beigetreten bin. Wir werden das Vertrauen mit harter Arbeit, ehrlicher und geradliniger Politik zurückgewinnen können! Ich bin dazu bereit!“


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