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LINZ/OÖ. Insgesamt war die Arbeitslosenquote bei Frauen in OÖ während der Coronakrise höher als bei Männern. Das hat massive Auswirkungen.

 (Foto: favorita1987/Shutterstock.com)
(Foto: favorita1987/Shutterstock.com)

Im Juni lag die Arbeitslosenquote in OÖ bei 6,4 Prozent – 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. 23.636 Männer und 21.789 Frauen waren arbeitslos gemeldet, im Mai waren es noch 26.907 Männer und 24.463 Frauen. Im Arbeitsmarktbezirk Linz waren im Mai 7.273 Männer und 5.849 Frauen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote betrug in Linz im Mai bei den Frauen 10,2 Prozent, bei den Männern 11,1 Prozent. Oberösterreichweit war die Arbeitslosenquote jedoch bei den Frauen (8,7 Prozent) höher als bei den Männern (7,2 Prozent). Diese erhöhte Arbeitslosigkeit bei Frauen verstärkt ein ohnehin schon akutes Problem: „Durch die Arbeitslosigkeit reduziert sich ihr Einkommen teilweise massiv. Das wird dramatische Auswirkungen auf die Höhe ihrer Alterspension haben“, sind sich AK OÖ-Vizepräsidentin Elfriede Schober und Erika Rippatha, Leiterin des AK Frauenbüros, einig. Die Situation sei ohnehin oft schon prekär durch die unbezahlte Arbeit, wie Haushalt, Kinderbetreuung und Altenpflege, die Frauen leisten und die nicht für ihre Pension angerechnet wird.


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