Vorsitz wird übergeben: Sozialreferenten treffen sich in Linz
LINZ/OÖ. Österreichs Sozialreferenten treffen sich heute (31. Juli) um 17 Uhr informell in Linz. Auch Gesundheitsminister Rudi Anschober wird vor Ort sein. Oberösterreich übergibt dabei den Vorsitz der Sozialreferentenkonferenz an Vorarlberg. Im Fokus beim Treffen heute: Die Pflege und Altenbetreuung im Zusammenhang mit Covid-19.

Beraten wird beispielsweise das Screeningprogramm für 24-Stunden-Betreuungskräfte sowie die Task-Force Pflege, bei der es um die Einbeziehung der Bundesländer in die Pflegereform geht.
„Die Corona-Krise hat uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig ein funktionierendes Pflegesystem ist und zeigt weiterhin, dass eine enge Abstimmung der Bundesländer sinnvoll und notwendig ist“, zieht Oberösterreichs Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer Bilanz über das vergangene Jahr. Der Vorsitz der Sozialreferentenkonferenz Oberösterreichs stand ganz im Zeichen der Corona-Krise. So wurde unter Gerstorfer der „Bleib-da!“-Bonus für 24-Stundenbetreuungskräfte in allen Bundesländern umgesetzt.
„Pflege wird weiter wesentliches Thema bleiben“
Bei der heutigen Sozialreferentenkonferenz in Linz übergibt Gerstorfer den Vorsitz an Landesrätin Katharina Wiesflecker aus Vorarlberg. Dort wird im Herbst die nächste ordentliche Konferenz der Soziallandesräte stattfinden. „Ich gehe davon aus, dass die Absicherung der Pflege weiterhin ein wesentliches Thema bleibt. Darüber hinaus halte ich es für wichtig, auch bei der neuen Sozialhilfe und der besseren sozialrechtlichen Absicherung von Menschen mit Beeinträchtigungen in einem engen Austausch mit den anderen Sozialreferenten zu bleiben, um auch hier die nötigen Weichen für die Zukunft zu stellen“, betont Landesrätin Gerstorfer im Vorfeld.


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