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LINZ. Einen „Urfix-light“ will Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein und übt Kritik an der Absage.

Statt dem normalen "Urfix" oder einer Absage, fordert Hein eine Light-Variante. (Foto: Weihbold)
Statt dem normalen "Urfix" oder einer Absage, fordert Hein eine Light-Variante. (Foto: Weihbold)

Kritik übt Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ) an Marktreferent Vizebürgermeister Bernhard Baier (ÖVP) hinsichtlich der Absage des Urfahraner Herbstmarktes. Ursprünglich wollt der der Marktreferent den „Urfix“ im Herbst nach Münchner Vorbild dezentral duchführen, um so große Menschenansammlungen zu verhindern. Anfang August wurde jedoch entschieden, dass der traditionelle Urfahraner Herbstmarkt auch mit verändertem Konzept nicht stattfinden könne. „Aufgrund der geltenden Vorschriften des Bundes zur Covid–Prävention ist eine Abhaltung des Urfahraner Herbstmarktes derzeit leider nicht möglich und eine Absage daher unumgänglich“, bedauerte der Baier die Absage. „Eine an die neuen Gegebenheiten angepasste Version des Marktes muss auch unter den derzeitigen Bedingungen möglich sein“, fordert nun jedoch der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein.

Hein: „Kreative Lösungen gefordert“

„Kreative Lösungen anstatt Ideenlosigkeit sind gefordert“, schießt Hein scharf. „Schausteller könnten beispielsweise einen eigenen abgegrenzten Veranstaltungsbereich mit einer Besucherobergrenze bekommen. Daneben aufgestellte Imbiss-, Streetfood- und Verkaufsstände wären – wie auch der Christkindlmarkt – ein zulässiger Markt und keine Covid-begrenzte Veranstaltung.“ Auf Großzelte werde man aber wohl verzichten müssen. In dieser Light-Variante könne der Herbstmarkt ohne Weiteres stattfinden, so Hein. Er gibt zu bedenken, dass auch der Wiener Prater, die Salzburger Festspiele und sogar Großdemonstrationen erlaubt sind. „Die Corona-Krise stellt unsere Heimatstadt vor neue Herausforderungen. Nur wenn wir diesen mit der nötigen Kreativität und Ehrgeiz begegnen, können wir sie auch lösen“, bekräftigt Hein abschließend.


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