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LINZ. Die oberösterreichische Wirtschaft wurde von der Corona-Krise stark getroffen, dennoch zeigt sie sich äußerst resilient.

(v.l.) Landesrat Markus Achleitner und Professor Teodoro D. Cocca (Foto: Land OÖ/Grilnberger)
(v.l.) Landesrat Markus Achleitner und Professor Teodoro D. Cocca (Foto: Land OÖ/Grilnberger)

Die oberösterreichische Wirtschaft brach im zweiten Quartal 2020 nach ersten Schätzungen gegenüber dem Vorjahr um rund zwölf Prozent ein. Kommt es zu keiner größeren zweiten Infektionswelle, dürfte die Wirtschaftsleistung im Gesamtjahr 2020 in Oberösterreich um rund sieben bis acht Prozent zurückgehen. Im kommenden Jahr sollte sich die oberösterreichische Wirtschaft wieder erholen und um fünf bis sechs Prozent wachsen. Den Stand von vor der Krise werde man voraussichtlich bis 2022 wieder erreichen. „Wir haben einen durchaus optimistischen Ausblick, aber wir sind noch nicht durch“, sind sich Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und JKU-Wirtschaftswissenschaftler Teodoro D. Cocca einig. „Das Ziel ist aber nicht nur, die Delle aufzuholen, sondern auf den ursprünglichen Wachstumspfad zurückzukehren“, so Cocca. Dies sei aus derzeitiger Sicht jedoch frühestens 2024 möglich.

Investitionsanreize schaffen

Wichtig seien nun auch Investitionsanreize: „Nach so einer Delle hätte man normalerweise Zurückhaltung bei den Investitionen auf allen Ebenen“, so Achleitner. Dementsprechend erarbeitet das Land OÖ bis Herbst ein Konjunkturpaket.


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