Studie: „Bisher zeigte sich der heimische Immobilienmarkt immun gegen das Virus“
OÖ/BEZIRK. Kaum durch die Corona-Krise betroffen ist der heimische Immobilienmarkt. Diese zeigt eine aktuelle Studie von Raiffeisen Research „Immobilien Spezial Österreich“. Ländliche Regionen könnten durch die Krise sogar einen Aufschwung erleben.

„Der Trend im Immobilienbereich geht nach wir vor stark nach oben“, so Raiffeisenlandesbank (RLB) OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller. So war 2019 beim Immobiliengeschäft ein Plus von 2019 9,9 Prozent auf 6 Milliarden Euro zu verzeichnen. In den ersten Monaten 2020 ist diese Summe auf 6,38 Milliarden Euro gestiegen. „Bisher zeigte sich der heimische Immobilienmarkt immun gegen das Virus“, bestätigt auch Studienleiter Matthias Reith. Die Nachfrage nach Immobilien zeigt sich grundsätzlich ungebrochen. Zum einen sei dies auf die Einkommensperspektiven zurückzuführen, die sich nach wie längerfristig positiv gestalten. „Wir haben keine Krise der Marktwirtschaft sondern eine Gesundheitskrise. Das ist sehr wichtig, weil wir haben gesehen, wenn man die wirtschaft wieder lässt, wie im 3. Quartal, dann erholt sie sich auch wieder kräftig“, so Raiffeisen-Analyst Peter Brezinschek. Zum anderen trägt ein gestiegenes Bedürfnis nach Sicherheit zur Attraktivität von Immobilien bei. Des Weiteren ist die Null-Zins-Situation für die Finanzierung für Käufer von Vorteil.
Ländliche Regionen im Aufschwung
Einen leichten Wandel gibt es jedoch derzeit am Immobilienmarkt: „Lage, Lage, Lage – das sind bekanntlich die drei Kriterien wenn es um den Kauf geht“, so Reith. Waren vor der Corona-Krise urbane Zentren sehr beliebt, steige nun jedoch auch wieder die Attraktivität von ländlicheren Bezirken wie zum Beispiel Kirchdorf. Wichtige Kriterien sind jedoch nach wie vor Infrastruktur wie Kindergärten oder schnelles Internet


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