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OÖ. Zur geplanten neuen Technische Universität mit Schwerpunkt Digitalisierung, die in Oberösterreich angesiedelt werden wird, fand nun der Kick-Off der Vorbereitungsgruppe mit nationalen und internationalen Experten statt. Zu Beginn wurde der zeitliche Rahmenplan geklärt. Im Studienjahr 2023/24 soll die Uni ihren Betrieb aufnehmen. In den kommenden Treffen soll unter anderem über den Standort und den Namen beraten werden.

Im Oktober wurden die ersten Schritte zur neuen Technischen Universität in Linz präsentiert. V. l. Landeshauptmann Stelzer, Bundeskanzler Kurz, Minister Faßmann und JKU-Rektor Lukas. (Foto: Volker Weihbold)

Unter der Leitung von Minister Heinz Faßmann und Landeshauptmann Thomas Stelzer fand am 11. November das erste Arbeitsgespräch der Vorbereitungsgruppe statt. „Mit dem konstituierenden Meeting beginnt nun die inhaltlich-operative Arbeit für eines der aktuell bedeutendsten hochschulpolitischen Entwicklungsprojekte“, so Faßmann.

„Die neue TU wird ein zentraler Baustein, um Oberösterreich und Österreich wieder stark zu machen und in die europäischen Spitzenregionen zu führen“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Digitalisierung Hand in Hand mit Wirtschaft

„Damit Oberösterreich auch in Zukunft als starker Produktionsstandort bestehen kann, wird es entscheidend sein, dass die neue Digitale Technische Universität zum Zentrum der digitalen Transformation der Wirtschaft wird und das erarbeitete Wissen rasch in Geschäftsmodelle und damit Wertschöpfung umgewandelt wird. Daher sollen bei der neuen Universität in Oberösterreich auch die Vermittlung von unternehmerischem Denken sowie universitäre Ausgründungen eine wichtige Rolle spielen“, erläutert Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

Wissenschaftliche Konzeption ab kommenden Frühjahr

Die nun gestartete Vorbereitungsgruppe hat den Auftrag, einen umfangreichen Rahmenplan für die neue Universität zu erstellen, unter Berücksichtigung der wissenschaftspolitischen, strukturellen, rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Aspekte. Dabei wurde von der Vorbereitungsgruppe auch der weitere zeitliche Rahmenplan für die Errichtung und den Betrieb der TU konkretisiert.

Auf Basis der Ergebnisse der Vorbereitungsgruppe soll im Frühjahr 2021 die wissenschaftliche Konzeptgruppe ihre Arbeit beginnen. Dabei handelt es sich um ein rein akademisches Gremium. Die besten Forscher und Forscherinnen aus dem Gebiet der Informatik und benachbarter Disziplinen werden eingeladen, diese wissenschaftliche Konzeption zu erstellen.

Herbst 2021: Gründungskonvent

Die Ergebnisse der Konzeptgruppe und die Vorgaben durch die Vorbereitungsgruppe werden schließlich einem Gründungskonvent übergeben, der im Herbst 2021 seine Arbeit aufnehmen wird. Damit werden alle vorliegenden Ergebnisse zusammengefasst und die ersten Schritte realisiert, sodass die TU im Studienjahr 2023/24 ihren Betrieb wie geplant aufnehmen kann.

Standort noch offen

Die Vorbereitungsgruppe wird in den folgenden Treffen unter anderem über Standort und Namen, Eckpunkte für Lehre und Forschung, Budgetbedarf und Finanzierung, Arbeitsmarktorientierung, Organisation, Trägerschaft und Rechtsform sowie auch über Kapazitätsfragen und Dimensionierungen beraten.

Die Mitglieder der Vorbereitungsgruppe sind:

  • Elmar Pichl, Leiter der Hochschulsektion im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • OÖ Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner
  • JKU-Rektor Meinhard Lukas
  • Sabine Seidler, Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz, Rektorin der TU Wien und Mitglied der TU Austria
  • Kunstuni Linz-Rektor Brigitte Hütter
  • Regina Aichinger, Geschäftsleitung FH Oberösterreich
  • Antonio Loprieno, Vorsitzender des Wissenschaftsrates
  • Monika Henzinger, Mitglied des Wissenschaftsrates
  • Franz Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender bei Miba AG
  • Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter der Ars Electronica


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