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OÖ. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind enorm. Einen Wiederaufschwung nach der Krise sollen Investitionen - mit einem Schwerpunkt im Zukunftsbereich Klimaschutz - und die Qualifizierung von dafür benötigten Fachkräften bringen.

Grüne Jobs sollen Österreich wettbewerbsfähig machen. (Foto: Africa Studio/Shutterstock.com)
Grüne Jobs sollen Österreich wettbewerbsfähig machen. (Foto: Africa Studio/Shutterstock.com)

Eine zarte Frühlingsstimmung ist angesichts der leichten Öffnung zu spüren. „Das ist nicht nur für die Menschen wichtig, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung im Land“, so Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Er appelliert an die Bevölkerung, sich an die bestehenden Maßnahmen zu halten, da nur so die Öffnung weiterhin möglich bleibe. „Das ist natürlich ein Drahtseilakt“, betont auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP).

Qualifizierung für Aufschwung

Eine leichte Entspannung zeigt sich derzeit auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. „Die Anmeldungen zur Kurzarbeit sind auch zurückgegangen“, so Arbeitsminister Martin Kocher. Derzeit befinden sich 434.000 Personen in Kurzarbeit. Neben der Kurzarbeit sei es nun besonders wichtig, Personen für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. „Der Schlüssel für den Aufschwung ist die Qualifizierung“, appelliert Kocher. Dabei gibt es drei Schwerpunkte: Pflege, Digitalisierung und Umwelt und Klima.

Investitionsprämie 91.000 Anträge

Auch die Investitionsprämie soll der Wirtschaft helfen. „Bis heute wurden 91.000 Anträge von Seiten der Unternehmen gestellt“, führt Schramböck aus – 67 Prozent von Kleinstunternehmen. „Sie kann noch bis Ende Februar beantragt werden.“ Die Umsetzungszeit für die Projekte wird um ein Jahr verlängert. Ansonst wären rund 15 Prozent der Projekte abgebrochen worden. „Das entspricht rund 20.000 Arbeitsplätzen. Aus meiner Sicht ist nur eine umgesetzte Investition eine gute Investition.“

Investitionen in den Klimaschutz

Besonders investiert soll dabei in den Bereich Umwelt werden. „Mit der Investitionsprämie lösen wir Klimaschutzinvestitionen im Rahmen von sieben Milliarden Euro aus“, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne). „Wir investieren in den Klimaschutz, weil der Arbeitsplätze schafft. Das sind Arbeitsplätze in den Regionen – das ist der Elektriker, der die Photovoltaik Anlage installiert, das ist der Installateur, der die Ölheizung austauscht.“ 2018 waren alleine im Bereich Umweltwirtschaft rund 183.000 Personen beschäftigt. Es wurden rund 37 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dabei zählen österreichische Unternehmen wie die Firma Fröling aus dem oberösterreichischen Grieskirchen zu den Weltmarktführern.„Die Wettbewerbsfähigkeit der Zukunft wird auch davon abhängen, ob wir fähig sind, die grünsten Produkte bereitzustellen.“


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