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Antrittsbesuch von Arbeitsminister Kocher in OÖ: „OÖ hat Vorbildfunktion, was Beschäftigungs- und Ausbildungsprojekte betrifft“

Anna Stadler, 03.02.2021 19:29

OÖ/LINZ. Am 3. Februar stand der offizielle Antrittsbesuch von Arbeitsminister Martin Kocher beim oberösterreichischen Landeshauptmann Thomas Stelzer in Linz an. Dabei betonten Stelzer und Kocher die Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Bund und Land für die Bewältigung der Krise.

Stelzer und Kocher (Foto: Land OÖ/Mayrhofer)
Stelzer und Kocher (Foto: Land OÖ/Mayrhofer)

„Qualifizierung und Joboffensiven“ standen im Mittelpunkt des offiziellen Antrittsbesuches von Arbeitsminister Martin Kocher bei Landeshauptmann Thomas Stelzer in Linz. Derzeit steht Oberösterreich im Bundesländervergleich mit einer Arbeitslosenrate von 7,6 Prozent überdurchschnittlich gut da. „Mit 18.000 offenen Stellen steht Oberösterreich im Vergleich sehr gut da“, lobt Kocher. Dies sei unter anderem der Struktur der oberösterreichischen Wirtschaft geschuldet mit einer starken Industrie und der Nutzung von Kurzarbeit. Aber: „Zu diesem strukturellen Faktor kommt, dass Oberösterreich schon sehr viel getan hat in den vergangenen Jahren hinsichtlich Qualifikation.“ Dennoch sei viel zu tun.

Entspannung für Arbeitsmarkt

Die für kommende Woche angekündigten Öffnungsschritte sahen sowohl Stelzer als auch Kocher als ermutigendes Signal, das für weitere Entspannung am Arbeitsmarkt sorgen werde. „Entscheidend ist aber, die begleitenden Schutzmaßnahmen einzuhalten, damit die Infektionszahlen niedrig bleiben“, betonten Kocher und Stelzer. „Unser großes gemeinsames Thema ist jedoch, dass das Ende der Kurzarbeit wieder Beschäftigung heißt für die, die jetzt in Kurzarbeit sind.“

Eigener „Oberösterreich-Plan“

Um die Arbeitsplatzsicherheit zu erhöhen und Menschen so rasch wie möglich wieder in Beschäftigung zu bringen, habe man im Rahmen des „Oberösterreich-Plans“ auch ein eigenes „OÖ Qualifizierungspaket“ geschnürt. Darunter befinden sich eine eigene OÖ. Zukunftsstiftung, die Bildungskarenz Plus, das Förderprogramm „Innovative Skills“ sowie der Qualifizierungsverbund „Digitale Kompetenz“. Zusätzlich startete diese Woche eine eigene Taskforce gegen Langzeitarbeitslosigkeit. „Um Arbeitsplätze im Land zu sichern, stehen wir im engen Austausch und setzen auf Zusammenarbeit“, betonten Stelzer und Kocher.


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