Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Die Corona-Pandemie hat viele Veränderungen mit sich gebracht. So ist unter anderem für viele das Arbeiten im Home Office normal geworden. Viele möchten diese Form des Arbeitens auch weiterhin beibehalten – zumindest teilweise.

Rund die Hälfte der Befragten arbeitet vom Esstisch aus. (Foto: Halfpoint/Shutterstock.com)
Rund die Hälfte der Befragten arbeitet vom Esstisch aus. (Foto: Halfpoint/Shutterstock.com)

Die Corona-Pandemie hat nach wie vor schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben und auf weite Teile der Wirtschaft. Auch die Haltung zum Homeoffice hat sich vielfach verändert. „Das IMAS-Institut hat dazu sowohl 400 Unternehmer, die 2020 Homeoffice angeboten haben, als auch rund 350 unselbständig Erwerbstätige, die 2020 im Homeoffice waren, befragt“, so Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner. Die Befragung zeigt: Die Zufriedenheit mit dem Homeoffice ist hoch, mehr als drei von vier der befragten Unternehmen stellen ein zumindest gutes Zeugnis aus, unter den Erwerbstätigen rund jeder Zweite. Flexibilität und freie Zeiteinteilung waren sowohl für Unternehmer als auch Erwerbstätige der Hauptgrund dafür. Ein weitere wesentlicher Grund für die Zufriedenheit war „kein Anfahrtsweg, Zeit- und Kostenersparnis, kein Stau“. Eine wesentliche Verbesserung, „alleine wenn man sich die Verkehrssituation rund um Linz anschaut“, kommentiert Achleitner.

Mischform gewünscht

Trotz der hohen Zufriedenheit wünschen sich jedoch sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer eine Mischform. „Vielfach wurde der Verlust an sozialen Kontakten sowohl zu den Kollegen als auch zu den Kunden als Nachteil angeführt. Auch ist beispielsweise die Lehrlingsausbildung ohne physischeAnwesenheit nicht vorstellbar“, betonen Achleitner und Paul Eiselsberg vom IMAS-Institut. Dabei gibt es noch andere Alternativen mit ähnlichen Vorteilen wie das Arbeiten zuhause. „Es muss nicht immer Home sein“, Arbeits- und Sozialrechstprofessor Wolfgang Mazal. Nachbarschftsbüros in Wohnortnähe können ebenfalls für kurze Wege sorgen und Stadtteile bzw. ländliche Regionen beleben. Zudem seien sie einfach einzurichten im Gegensatz zum Umbau von Privatwohnungen: „Man kann die bestehenden Zinshäuser in Linz nicht sofort umbauen.“<


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Christiane Frauscher wird neue Wirtschaftslandesrätin in Oberösterreich

Christiane Frauscher wird neue Wirtschaftslandesrätin in Oberösterreich

LINZ. Die Innviertlerin Christiane Frauscher folgt Markus Achleitner nach, der nach acht Jahren in der Landesregierung in die Privatwirtschaft ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
Landesrat Achleitner macht Platz und bereitet die Übergabe vor

Landesrat Achleitner macht Platz und bereitet die Übergabe vor

LINZ. Markus Achleitner verlässt die oberösterreichische Landesregierung und kehrt in die Privatwirtschaft zurück. Am Freitag, 16. Oktober ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
Landesrat Achleitner vor Ablöse 

Landesrat Achleitner vor Ablöse 

LINZ. Seit Donnerstagabend häufen sich die Gerüchte um eine Ablöse von Landesrat Markus Achleitner (ÖVP). Heute Freitag um 10 Uhr tritt er ...

Tips - total regionalNora Heindl
JKU Linz bestellt fünf Vizerektoren für neue Amtszeit wieder

JKU Linz bestellt fünf Vizerektoren für neue Amtszeit wieder

LINZ. Die Johannes Kepler Universität setzt auf ihr bisheriges Führungsteam. Die fünf Vizerektoren wurden für die nächste Amtszeit wiederbestellt. ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
Wellnessoase Hummelhof in Linz wird für zehn Millionen Euro modernisiert

Wellnessoase Hummelhof in Linz wird für zehn Millionen Euro modernisiert

LINZ. Die Wellnessoase Hummelhof in Linz wird umfassend saniert - Tips hat berichtet. Zehn Millionen Euro werden dafür von der Linz AG in die ...

Tips - total regionalBrandstetter Olivia
Vorläufiger Stopp für Rindertransporte über Linzer Flughafen

Vorläufiger Stopp für Rindertransporte über Linzer Flughafen

LINZ/HÖRSCHING/WIEN. Nachdem Transporte von Rindern aus Ungarn über den Linzer Flughafen nach Turkmenistan für Aufregung sorgten, hat das ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Weitere Beiträge