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LINZ. Um die Auswirkungen der Corona-Kise abzufedern hat die Stadt Linz den Solidaritätsfonds eingerichtet. Dieser fördert nun auch Digitalisierungsmaßnahmen wie etwa fürs Home-Schooling.

Symbolfoto (Foto: Gorodenkoff/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: Gorodenkoff/Shutterstock.com)

Die Corona-Pandemie hinterließ bei vielen Menschen tiefe Einschnitte. Die Stadt Linz versucht, negative wirtschaftliche Auswirkungen zu lindern. Daher wurde nun die Förderrichtlinie für den Solidaritätsfonds überarbeitet. „Der Solidaritätsfonds mit Digitalisierungsbonus ermöglicht allen Anspruchsberechtigten einen leichteren und niederschwelligen Zugang zu wirksamer Hilfe. Auch Aufwendungen für Digitalisierungsmaßnahmen, wie sie etwa bei Home-Schooling notwendig sind, werden mit einem 50 Euro-Digitalisierungsbonus gefördert. Dieser Bonus besteht aus Gutscheinen der Linz AG, die es zusätzlich zur finanziellen Unterstützung gibt“, so Bürgermeister Klaus Luger.

Zwei Förderschienen

Unterstützt werden Linzer sowie deren Familien, die in der Zeit von 1. März 2020 bis 30. April 2021 aufgrund der Covid-19-Krise erhebliche Einbußen in ihren laufenden Einkommen erlitten haben. Darüber hinaus sind auch Digitalisierungsmaßnahmen, die im durch Homeoffice, Home-Schooling oder Home-Learning notwendig waren, förderbar. Die Förderungen erfolgen somit über zwei Schienen:

So gewährt der Fonds Beihilfen für Personen, die zumindest in einem Monat einen pandemiebedingten Einkommensverlust des monatlichen Nettoeinkommens von mindestens 20 Prozent erlitten haben. Dabei wird das allfällige Nettohaushaltseinkommen aller im Haushalt lebenden Personen berücksichtigt. Förderwürdig sind sowohl Einzelpersonen als auch Gewerbetreibende und Selbstständige, sofern diese als natürliche Personen um eine Förderung ansuchen. Diese erhalten pauschal 450 Euro sowie einen Digitalisierungsbonus von 50 Euro in Form von Gutscheinen der Linz AG (für Güter der Daseinsvorsorge, wie zum Beispiel für Strom, Wärme, Wasser, Abwasser, Mobilität etc.). Mit dem Digitalisierungsbonus sollen höhere Kosten zu Hause, etwa durch Home-Schooling, abgeglichen werden. 

Die zweite Förderschiene des Solidaritätsfonds mit Digitalisierungsbonus greift auch ohne Einkommensverlust und betrifft Ausgaben für Digitalisierung, die durch die Coronakrise notwendig geworden sind (etwa Ankauf von W-Lan-Routern, Laptos, Tablets etc.). Diese beläuft sich auf bis zu 250 Euro plus 50 Euro Digitalisierungsbonus in Form von Linz AG-Gutscheinen.

Maximale Förderhöhe von 800 Euro

Es ist auch möglich, beide Förderungsarten anzusuchen. Dadurch besteht eine maximale Förderungshöhe bis zu 800 Euro je Person. Voraussetzung ist ein Hauptwohnsitz in Linz. Förderungen können bis 30. Juni 2021 beantragt werden. Mehr Infos und die entsprechenden Formulare zum Download gibt es unter www.linz.at/serviceguide - Solidaritätsfonds

 


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