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Online Redaktion, 09.04.2021 16:41

OÖ. Die Corona-Situation mit Distance Learning und Schichtbetrieb fordert die Schüler. Die Union Höherer Schüler Oberösterreich (UHS OÖ) veranstaltete daher, um Schülern eine Möglichkeit für den Austausch zu geben, einen Online-Abend mit Bildungs-Landesrätin Christine Haberlander und über 50 interessierten Schülern.

Auf Einladung der UHS OÖ diskutierte Bildungs-Landesrätin mit zahlreichen Schülern. (Foto: Land OÖ/Engelsberger)

Distance-Learning, Schichtbetrieb und Schnelltests in Schulen – vor mehr als einem Jahr hätte sich niemand gedacht, dass der Betrieb in den Schulen so aussehen könnte. Die Online-Veranstaltung „Red ma drüber“ der UHS OÖ am Donnerstagabend stand ganz unter dem Motto „Bildung in Zeiten von Corona“. Auf Einladung der UHS OÖ berichtete Bildungs-Landesrätin Christine Haberlander über die aktuelle Situation, im Anschluss gab es Fragen und eine gemeinsame Diskussion.

„Die derzeitige Situation ist für niemanden eine leichte. Weder für die Oberösterreicher, für die Politik und vor allem nicht für die Schüler. Vor allem, da hier zwei wichtige Güter auf der Waagschale liegen, zum einen die Bildung und zum anderen die Gesundheit. Fehlt das eine, verliert das andere erheblich an Bedeutung. Umso wichtiger ist es, dass wir mit den Testungen einen möglichst sicheren Schulbetrieb aufrechterhalten können, da die Schüler im Distance-Learning zwar sehr gute Leistungen gebracht haben, aber die Schulen nicht nur Lernanstalten, sondern Erfahrungs- und Erkenntnisräume sind, die fürs weitere Leben lehren“, betonte die Bildungs-Landesrätin.

Im Klartext miteinander reden

Lea Herbst, Landesgeschäftsführerin der UHS OÖ, unterstreicht: „Gerade in Zeiten wie diesen, in denen nicht sicher ist, ob man nächste Woche noch in die Schule gehen kann, oder ob der Unterricht von zu Hause per Computer abgehalten wird, ist es wichtig, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten und Klartext miteinander zu reden. Daher ist es jetzt notwendiger denn je an einem Strang in der Bildungspolitik zu ziehen, miteinander zu diskutieren und sich auszutauschen“, fordert sie.

Schule nach Corona: UHS stellte auch neue Kampagne vor 

Aber nicht nur die Schule während Corona, sondern auch wie es mit der Schule nach Corona weitergeht, beschäftigt die UHS OÖ. So wurde im Anschluss an die Diskussion von Landesobmann Jonas Steinhofer und Lea Herbst die neue Kampagne „Schule 2.0“ vor. Im Mittelpunkt steht, welche Methoden und Ideen aus dem vergangenen Jahr in Zukunft beibehalten werden sollen. „Im Rahmen unserer Kampagne möchten wir uns nicht nur mit unseren Zukunftsvisionen für eine ideale Schule beschäftigen, sondern auch ein besonderes Augenmerk darauflegen, was wir uns aus dieser Krise mitnehmen können. Im Bereich der Digitalisierung und auch der Matura wurden Fortschritte erzielt, die in den letzten Jahren undenkbar gewesen wären und auf keinen Fall wieder verworfen werden dürfen“, ist sich Landesobmann Steinhofer sicher.


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