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LINZ. emporia, der Linzer Hersteller von Smartphones und Tastentelefonen speziell für ältere Menschen, wurde jetzt als österreichischer Leitbetrieb zertifiziert. Das gab das Unternehmen in einer Aussendung bekannt. Kriterien sind etwa gesellschaftliche Verantwortung und nachhaltiger Unternehmenserfolg.

von links: Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin Leitbetriebe Austria, überreichte emporia-Alleineigentümerin Eveline Pupeter das Zertifikat zum österreichischen Leitbetrieb. (Foto: cityfoto/Simlinger)

Das Unternehmen Leitbetriebe Austria zeichnete die Linzer Firma emporia als österreichischen Leitbetrieb aus. Laut dem Hersteller von Smartphones und Tastentelefonen speziell für ältere Menschen stehe dies für hohe Standards bezüglich ökologischer und sozialer Verantwortung. Die Vorbildfunktion des Unternehmens werde durch regelmäßige öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen und Diskussionen sowie gezielte Kommunikationsmaßnahmen unterstützt.

„Produkt bietet, was Kunden brauchen und wollen“

Leitbetriebe Austria Geschäftsführerin Monica Rintersbacher übergab die Auszeichnung an emporia-Alleineigentümerin Eveline Pupeter. „emporia hat in einem Markt, der von globalen HighTech-Giganten dominiert wird, eine geradezu unglaubliche Erfolgsgeschichte geschrieben. Das Unternehmen hat sich konsequent an eine einfache Grundregel gehalten: Ein Produkt ist nicht perfekt, wenn es alles kann, was technisch vorstellbar ist, sondern wenn es genau das bietet, was die Kunden brauchen und wollen“, sagte Rintersbacher bei der Übergabe. Diese Philosophie habe das Unternehmen zu einem Nischenanbieter in einem Multimilliardenmarkt gemacht. „emporia besteht seit 30 Jahren. Wir gehen von Linz aus in die Welt. Ich bin stolz darauf, dass mein Unternehmen zu den Leitbetrieben in Österreich zählt“, ergänzte Pupeter.

Die Firma, die einfach zu bedienende Smartphones, Tastenhandys und Apps entwickelt, designt sowie produziert, verkaufte bisher rund 15 Millionen Handys. Jährlich sind es ungefähr 600.000 Geräte in mehr als 30 Ländern. Der Jahresumsatz betrug zuletzt 30 Millionen Euro. Seit einigen Jahren werden spezielle Smartphone-Schulungsformate für Senioren, Ausbildungen zu Smartphone-Trainern und Schulungskonzepte für Banken rund um die Banking-App angeboten. Weitere Standorte neben dem Hauptsitz in Linz befinden sich in Brüssel, Frankfurt, London, Mailand, Paris und Shenzhen (China).


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