Weitere 155 Millionen Euro für den Breitbandausbau
OÖ. Oberösterreich erhält vom Bund weitere 155,1 Millionen Euro für den Breitbandausbau. Damit können in den nächsten Jahren Projekte in mehr als 200 oö. Gemeinden, die bisher auf Eis lagen, umgesetzt und so weitere 62.000 Menschen mit schnellem Internet versorgt werden.

„Der flächendeckende Breitbandausbau in Oberösterreich geht mit vollem Tempo und ohne Unterbrechung in die nächste Runde“, freuen sich Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts- Landesrat Markus Achleitner über die weiteren, vom Bund zugesagten Mittel zum Ausbau des schnellen Internets im ganzen Land, die von Telekom-Ministerin Elisabeth Köstinger bei einem Besuch in Linz zugesagt wurden.
Corona habe laut Köstinger wie ein Brennglas auf den Breitbandausbau gewirkt. „Das letzte Jahr hat gezeigt, wie wichtig ein leistungsstarkes und flächendeckendes Breitband-Netz ist. Homeschooling, Homeoffice, Videotelefonieren mit der Familie, Einkaufen, Amtswege - durch die Coronakrise haben sich die Anforderungen an unsere digitalen Infrastrukturen mit einem Schlag massiv für uns alle bis in die kleinste Region erhöht. Um den Breitbandausbau voranzutreiben hat die Bundesregierung beschlossen 1,4 Milliarden Euro neue Mittel zur Verfügung stellen. Das ist das größte Breitbandförderbudget das wir in Österreich je hatten“, erklärt Telekom-Ministerin Elisabeth Köstinger.
Nachdotierung sichert Umsetzung vieler Projekte
Insgesamt gibt der Bund durch die Nachdotierung des ACCESS 6-Calls rund 184 Millionen Euro Fördergelder frei. Davon entfällt mit 155,1 Millionen Euro der Großteil auf Oberösterreich.
„Die nunmehrige Nachdotierung war ein Gebot der Stunde, denn ansonsten wären fertig geplante, sofort realisierbare Projekte in mehr als 200 Gemeinden auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegen und hätten vor allem bei der Ausschreibung des nächsten Calls erneut eingereicht werden müssen“, diese können nun umgesetzt werden, erklären Stelzer und Achleitner. Insgesamt profitieren davon 21.000 Haushalte in den 62.000 Menschen leben.
Alleine die Fiber Service OÖ GmbH, die Breitbandgesellschaft des Landes OÖ, kann mit diesen Mitteln knapp 1.550 Kilometer an Glasfaser-Leistungen errichten bzw. rund 12.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgen.
„Wollen wir wettbewerbsfähig bleiben, wollen wir den Menschen in allen Regionen des Landes eine optimale Lebensqualität bieten, brauchen wir schnelles Internet im ganzen Land. Mit der Zusage kommen wir diesem Ziel einen gewaltigen Schritt näher“, betonen Stelzer und Achleitner.


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