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LINZ. Als eine Neuinterpretation einer Buschenschank sieht sich das LeBüsch, das im Juni still und heimlich im Graben eröffnet hat.

Das Team bei der Eröffnung (v. l.): Fidan Kryeziv, Manuela Aichberger, Lisa Holzinger, Sabrina Edelmeier und Heinz Hanner (Foto: cityfoto/Wolfgang Simlinger)

„Gäste, die glauben bei uns eine Brettljause serviert zu bekommen, sind alle sehr positiv davon überrascht, was es tatsächlich gibt und auch wie es angerichtet ist“, lacht Betriebsleiterin Lisa Holzinger: „Wenn‘s ist, wir servieren aber auch ein Bauernbrot.“ Daneben stehen regionale Speisen wie aktuell Spanferkerl und globale Gerichte wie Asia Tatar auf der Karte. Gekocht wird dienstags bis samstags durchgehend von 12 bis 21.30 Uhr. „In Zukunft möchten wir auch Tagesgerichte anbieten“, erzählt Holzinger.

Hinter dem LeBüsch steckt Spitzengastronom und früherer Sterne-Koch Heinz Hanner. Die Gerichte stammen Großteils aus seinen zahlreichen Kochbüchern, für die Umsetzung vor Ort zeigt sich Küchenchef Richard Schlögl verantwortlich, der zuletzt im Mochi in Wien tätig war.

Im Weinkeller herrscht Selbstbedienung

Doch was wäre eine Buschenschank ohne Wein. Getreu dem Motto „Die besten Winzer für die Linzer“ können sich die Gäste im LeBüsch ihr Glaserl bzw. ihre Flasche selbst aussuchen. „Wir haben zwar keine Weinkarte, dafür aber einen begehbaren Weinkeller“, schmunzelt die Betriebsleiterin. Etwa 90 Weißweine warten dort auf die Selbstabholung durch die Gäste, in zusätzlichen Klimaschränken lagern noch einmal an die 40 Rotweine. Zu finden gibt es österreichische Tropfen ebenso wie aus Neuseeland, Südafrika oder Chile. „Wir haben zum Beispiel immer mehrere Weine von einer Traube, um die Möglichkeit anbieten zu können, sich durchzuprobieren. Generell findet man bei uns keine Standardweine“, so Lisa Holzinger stolz.

Das Konzept schein aufzugehen. „Abends geht ohne Reservierung eigentlich nichts“, so die Betriebsleiterin. Neben zahlreichen Stammgästen seien es vor allem Menschen, die eine Affinität für Wein haben, „denen es taugt, im Weinkeller zu stöbern.“ Alle Weine gibt‘s übrigens auch zum Shoppreis zum mit nach Hause nehmen.


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