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LINZ. Die Stadt Linz ist einer der größten Lehrlingsausbilder in der Landeshauptstadt. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken setzt sie nun einen Schwerpunkt auf IT-Berufe und digitale Kompetenzen.¶

Vizebürgermeisterin Tina Blöchl mit Lehrling Laura Pelzeder (Foto: Stadt Linz/Dworschak)
Vizebürgermeisterin Tina Blöchl mit Lehrling Laura Pelzeder (Foto: Stadt Linz/Dworschak)

Aktuell bildet der Magistrat mehr als 160 Lehrlinge aus, die Unterneh-mensgruppe der Stadt Linz sogar rund 300. In den vergangenen Jahren bewarben sich durchschnittlich rund 600 Personen. Derzeit ist die Stadt im Auswahlverfahren. „Wir sind nach der voestalpine der größte Lehrlings-Ausbilder“, so Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing. „Damit einher geht auch eine Verantwortung, die wir tragen, dass wir den jungen Menschen auch eine Steh hochwertige Ausbildung anbieten“, ergänzt Personalreferentin Vizebürgermeisterin Tina Blöchl. Die Bandbreite ist dabei mit 25 verschiedenen Lehrberufen vielfältig: von Bürokauffrau über Koch bis hin zur Garten- und Grünflächengestaltung. Einen besonderen Schwerpunkt legt die Stadt Linz nun allerdings auf IT-Lehrberufe: „Am Wirtschaftsstandort Linz entstehen da sehr viele Arbeitsplätze“, so Blöchl. Doch auch in Linz ist der Fachkräftemangel für die Unternehmen ein Problem. „Daher haben wir uns entschlossen, dass wir in unserem Ausbildungsprogramm auch einen starken Schwerpunkt auf die digitalen Kompetenzen legen, um auch diesem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“ Neu sind zum Beispiel die Ausbildungen Applikationsentwicklung/Coding oder Informationstechnologie-Betriebstechnik. Auch gibt es eine Kooperation mit der Grand Garage. Dort haben Lehrlinge die Möglichkeit „kreativ mit modernen Technologien zu arbeiten“, von 3D-Druckern bis zu Industrierobotern. Doch nicht nur bei den technischen Ausbildungen sind neue Lehrberufe hinzugekommen: Auch bei anderen Ausbildungen wurden die Grundausbildungen durch Module zur digitalen Kompetenzerweiterung ergänzt. „Unser Ziel ist es auch, dass sich die jungen Menschen vor Gefahren bei digitalen Infos und Manipulationsmöglichkeiten bewusst werden.“


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